Ideenfutter

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Geschäftliche Weihnachtspost schreiben

In wenigen Monaten werden in den Büros wie immer die ersten Nikolausgrüße, adventlichen Zeilen sowie die offizielle Weihnachtspost auf die Schreibtische prasseln. Dann brechen die Wogen schmalziger Worte wieder über uns zusammen. Auch die dazugehörigen Fotos schneebedeckter Tannen, vielleicht auch mehr oder wenig gelungener, mit hastigen Strichen gezeichneter quietschbunter Elche plärren uns wie seit Jahrzehnten üblich entgegen. Geziert von austauschbarem stinktrockenem Text sagt uns dann so manches Unternehmen durch die Blume, wenn es hochkommt, sogar personalisiert: „Frohes Fest“

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Foto: © Ernest

Floskeln statt Individualität

„Friede, Freude, Eierkuchen. Danke, Frau Schneider, Hallo, Herr Meier! Sie arbeiten in den nächsten 12 Monaten doch auch wieder mit uns zusammen, oder?“

Ruhig Blut. Atmen Sie durch! Mit dieser Interpretation herkömmlicher Lebkuchengrüße, Tannenwedel-Post oder Nach-harten-12-Monaten-Jahresendpost(K)arten versuche ich Sie dafür zu sensibilisieren, Ihre Weihnachtspost einmal selbstkritisch zu bewerten. Sofern Sie Zweifel an Objektivität oder ein Gespür für Sensibilität, Design, Witz, Stil oder Textwirkung befürchten: Befragen Sie Dritte über die Wirkung zu den letzten Weihnachtsgrüßen, die Ihr Büro verlassen haben.

Zeit, sich mit Fragen wie diesen auseinanderzusetzen, wird

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meist immer als lästig, teilweise gar als überflüssig erachtet.

Allerdings gilt gerade die Weihnachtspost als die Gelegenheit, sich als Freiberufler, selbstständiger Unternehmer oder als Angestellter im Unternehmensauftrag wohltuend vom Standard zu unterscheiden. Vermutlich erinnern auch Sie sich nur an besonders emotionale weihnachtliche Grußtexte oder einzelnen Designmotive die entweder sehr liebevoll gestaltet oder unter haptischen Aspekten konzipiert, veredelt und gedruckt wurden. Was mich betrifft, lasse ich digitalisierte Weihnachtsgrüße nicht gelten. Ich empfinde das als stillos und als Beweis mangelnder Wertschätzung. Sollten Sie entsprechende Gedanken zur „Digitalisierung“ in diesem Artikel vermissen, wissen Sie jetzt, weshalb.

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Foto: © Ernest

Fischen Sie hier einfach die Impulse

heraus, über die auch Sie schon längst mal, spätestens aber um die „besinnlichen“ Tage herum, beim Öffnen, Sichten und Lesen kreativer Weihnachtsergüsse Ihrer Geschäftspartner nachgedacht haben.

Einzigartigkeit verstummt meist im Dezember

11 Monate lang fordern in Kommunikation und Marketing alle: Be unique, sei einzigartig, biete Mehrwert, Begeistere, Fasziniere, sei authentisch, sei kreativ.

Stimmt doch, oder? Blogs jeder Coleur, Fachbücher, die Zunft der Einzigartigkeitsmacher, Whitepaper, Ebooks und so weiter rufen fast ganzjährig nach den in der Zwischenüberschrift genannten Thesen. Urplötzlich befinden wir uns alle miteinander in der Advents- und Weihnachtszeit, sowie dem nahenden Jahresende. Und was bekommen wir alle zu lesen in der „staden, besinnlichen, geruhsamen“ Zeit? Das krasse Gegenteil von Uniqueness & Co., nämlich zimtbeträufelten, lieblosen Wortbrei. Sprich Text, für den sich der Weihnachtsmann hundert pro schämt. Verbrämt mit Bildern, Zeichnungen und Collagen, die so manches Empfänger-Auge beleidigen. Zur kurzen Erinnerung, wir sprechen hier gerade über das Schreiben geschäftlicher Weihnachtspost. Also über die Post, die Sie, Ihr Unternehmen, oder das Ihres Arbeitgebers für so viel positive Aufmerksamkeit sorgen sollte, dass der Weihnachtspost-Empfänger Lust bekommt, auch im Folgejahr wieder mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Im Idealfall soll dabei natürlich auch noch ein ernst gemeintes, authentisches (auch so ein Hypewort) „Danke“ signalisiert werden.

Kleiner Test: Wie viele, im oben getippten Sinn gelungene weihnachtlichen Postarten haben Sie in den rückliegenden zwei Jahren erhalten? So ganz nebenbei: Wie „unique“, wie einzigartig oder stilvoll bewerten Sie die Geschäftspost, für die Sie am Jahresende verantwortlich sind? (Siehe Eingangsfrage!)

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Foto: © Ernest

Textbeispiele üblicher Weihnachtspost

Ein schneller Griff in die Liste gängiger Weihnachtskommunikation. Diese oder ähnliche Texte erhalte ich fast regelmäßig jährlich:

• „Bedanken wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen und …“

• … wir spenden seit vielen Jahren für die Organisation … und bitten um ihr Verständnis, dass …

• „Am Ende des Jahres danken wir für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen ein frohes Fest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr XY“.

• und, und, und.

In solchen Fällen wünsche ich mir, dass sich der Absender die gutgemeinten Wünsche gespart hätte. Denn freuen – oder gar ernst nehmen, kann und werde ich solche Phrasen nie.

Einige Unternehmen senden statt Karten Weihnachtsbriefe. Leider finde ich auf buntbedruckten DINA4-Briefbögen dann aber auch hier nur Textklischees oder platte, nichtssagende Texte. Mancher Absender setzt in seiner weihnachtlichen Geschäftspost Zitate ein. Meist fehlt dann der Zusammenhang, der Bezug zum Absender. Sehe ich das zu kritisch? Bin ich etwa zu stark auf den Text fixiert?

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Foto: © Ernest

Vorschläge für emotionalen Text/wirkungsvolle Aufmachung geschäftlicher Weihnachtspost

Der Versuch, Text zu standardisieren, oder alle Empfänger/Zielgruppen über einen Kamm zu scheren, wird wohl immer scheitern. Aus meiner Warte bedeutet das Versenden von Weihnachtlicher Geschäftspost doch mehr als sich seiner „Grußpflicht“ zu entledigen. Vielmehr steckt da viel Potenzial drin, vorausgesetzt, Sie investieren einige Minuten Grübelzeit, Mut, mit Ihrer Weihnachtspost mal auszuscheren – und ein ordentliches Budget. Hier einige Ideen:

Weihnachtsbrief: Senden Sie statt vorgedruckter Karten oder weihnachtlicher Briefmotive den Klassiker. Einen schlichten Brief oder eine Doppelklappkarte mit handschriftlichen Zeilen, die Ihrem Ziel, wohltuend in Erinnerung zu bleiben gerecht werden. Logisch, das erfordert Zeit. Es erfordert, sich vorher mit dem Empfänger gedanklich auseinander zu setzen. Es erfordert Herzblut. Genau die Aspekte, die Sie ganzjährig in Ihrem Marketing schuldig sind. Weshalb wollen Sie gerade an Weihnachten, wenn es darauf kommt kneifen?

Logisch, die Brief-Idee ist nicht neu, aber noch immer sehr wirkungsvoll.

Weihnachtsbrief in Dialekt: Einige große Markenartikler setzen gerade in überregionaler Werbung auf Heimatkolorit. Und zwar in Text und Bild. Weihnachtspost dieser Art erhielt ich bisher noch nie. Außer mir würden sich bestimmt auch viele Andere über emotionale geschäftliche Weihnachtspost dieser Art freuen.

Akquisitions-Weihnachtskarte mit Rückantwort: Diese Idee hat mich vor einigen Jahren nicht mehr losgelassen. Ich fragte mich, weshalb ich gerade zu Weihnachten ausschließlich Kunden und mir bekannten Unternehmen Weihnachtswünsche senden soll. Gesagt, getan. So drehte ich den Spieß um und konzipierte ein Klappkarte im Format DIN A5. Eine Seite dieser Karte nutzte ich als Anschriftfeld für den Empfänger. Die andere Seite (Rückantwort-Option) nutzte ich für meine eigene Akquisition. So stellte ich drei Möglichkeiten zum Ankreuzen vor, meine Dienstleistungen kennenzulernen. Insgesamt war die Karte sehr schlicht gehalten. Gedruckt als Kleinauflage, versendet mit handschriftlich eingetragener Adresse des Empfängers. Und siehe da – auf diese Weise erhielt ich Anfragen von „Wunschkunden“, die sich in einigen Fällen zu Aufträgen entwickelten.

An dieser Stelle höre ich gedanklich so manchen Leser raunen, „… Weihnachten sollte man bitteschön werbefrei halten“. Ein edler Gedanke, der leider in unserer werbedominierten Welt um Lichtjahre zu spät kommt. Ein weiteres Argument, mit Ihrer Weihnachtspost mal gekonnt zu überraschen oder zu verblüffen, ist die Tatsache, dass Guerillamarketing fast keine Grenzen oder Jahreszeiten kennt. Vorausgesetzt, man verletzt dabei keine ethischen oder moralischen Werte. Genau darauf habe ich selbsterständlich geachtet.

Weihnachten hat für jeden unter uns sowohl ethisch als auch materiell einen völlig anderen Stellenwert. Wohlgemerkt, hier geht es zeitlich betrachtet um das Ende im Verlauf des Kalender- und Geschäftsjahres. Meinen Beobachtungen zufolge wird das Tohuwabohu um die „besinnliche Zeit“ von Marketern aller Altersklassen gerne praktiziert oder auch konsumiert. Bloß dann, wenn man selbst an der Reihe wäre, die Weihnachtskataloge (Kalender, Karten, gegenständliche Präsente, Spirituosen, Genussmittel & Co.) gedanklich in die Tonne zu treten, … um in aller Ruhe (!) zu hinterfragen, worüber sich Frau X oder Herr Y freuen würde.

Die Wirkung der Weihnachtskarte mit Rückantwort baute ich nach den Regeln des Dialogmarketings auf. Sie sind an dieser Idee interessiert? Rufen Sie mich an + 49 (0) 9323 870 99 44 Oder senden Sie eine E-Mail an ge@gerhardernest.com . Natürlich können Sie auch gleich hier im Blog einen Kommentar dazu hinterlassen.

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