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Gespräch mit dem „Curvy Model“ Kera Rachel Cook (Teil 1)

„Man ist auch schön als Frau, wenn man nicht diesem Mager-Schönheitsideal entspricht“, resümiert Kera Rachel eine Kurzreportage, die der Sender regio TV im Januar 2014 ausstrahlte. Offen gibt Kera Rachel in diesen wenigen Minuten zu, „ich bleibe auf der Straße lieber unerkannt“. Bei Recherchen zu meiner Blog-Serie „Wie gut verkaufen Sie sich?“ stieß ich im Zusammenhang mit Kernthemen wie Selbstbewusstsein und „Selbstpromotion auf die Problematik der Magersucht„.

Beim tieferen Einstieg in das Thema lernte ich eine Handvoll sehr interessanter, kreativer Menschen kennen. So auch die Fotografin Denise Roidl, die in Ihrem Studio das Fotokonzept „Naturals Beauties“ umsetzte. „Curvy Model“ Kera Rachel Cook war eine der fünf Frauen, die sich dafür zur Verfügung stellten.

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Foto: © George Amann Photography

„Schönheit sollte keine Frage der Kleidergröße sein“.

Kera Rachel Cook

Vielleicht fragt sich mancher unter Ihnen, weshalb ich diesem Thema hier im Blog soviel Gewichtung schenke. Meinen persönlichen Erfahrungen zufolge – und auch einzelne Auftraggeber bestätigten mir, dass sich betriebswirtschaftlicher Erfolg sowie auch eine hohe Reputation nie erzwingen lassen. Auch nicht, wenn alle vermeintlich relevanten unternehmerischen, marktbedingten oder akquisitorischen Bedingungen als ideal erscheinen. Mentalkraft, Gevatter Zufall sowie die Gesetze der Resonanz, manche sagen dazu ganz banal „Fortune“, sollten im Zusammenhang mit der Frage „Wie gut verkaufen Sie sich?“ von keinem unterschätzt werden. Schnell zurück zum vorliegenden Interview.

„Seid kurvig, gesund und selbstbewusst. Und vor allem, vergesst irgendwelche albernen Schönheitsideale, die kein Mensch erfüllen kann“.

Kera Rachel Cook

Magerwahn greift um sich. Sind Sie der gleichen Überzeugung wie Denise und Kera Rachel, dass es höchste Zeit wird, zu erkennen, welches Marktpotenzial verschenkt wird – und vor allem, wie Frauen jeden Alters leiden, die nicht dem Figur-Ideal entsprechen? Lesen Sie bitte, was Kera Rachel über ihr Leben als Frau, Studentin und Curvy-Model erzählt.

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Foto: © Sarah Dulay Photography

Zur Einstimmung vorab: Kera Rachel Cook im Zeitraffer:

Kera Rachel Cook, am 18. April 1988 im schwäbischen Stuttgart geboren. „Klein-Kera“ war bereits als 12-Jährige 1,78 Meter groß, absolvierte im 13. Lebensjahr ihr erstes Modelcasting 2006 in Stuttgart und zweifelte in dieser Lebensphase oft, ob sie dem Modelbusiness mental gewachsen sei. Etwa mit 15 Jahren stellte sich ob ihres Körpergewichts große Unzufriedenheit ein. Erfolglose Diäten, Hungerattacken waren Auslöser einer ernsten psychischen Belastung. Bulimie war die Folge. Getrieben von der Vorstellung, so dünn wie Models in Hochglanzzeitschriften sein zu „müssen“, hielt der Teufelskreislauf noch längere Zeit an. Fanatisches Fitnesstraining und trotz eiserner Disziplin führten Diäten nicht zum gewünschten sichtbaren Erfolg. Während dieser Zeit kam noch die Absage eines fast unterschriftsreifen Vertrages einer Modelagentur mit der Begründung „schwerer Knochenbau“. Psychologische Hilfe war für Kera Rachel damals der einzige Ausweg, weiterzuleben.

„Ich möchte meinen Körper nicht zur Schau stellen, um irgendwelchen Männern zu gefallen“.

Kera Rachel Cook

Erste Theaterengagements in Sindelfingen mit 14 Jahren. Zielstrebig wie die Schwaben sind, folgte in 2007 das Abitur. Anschließend Schauspielschule in Hamburg, Abbruch aus familiären Gründen.

Von Freunden und Familie ermutigt, bewarb sich Kera Rachel Cook 2010 bei „Germany’s Next Topmodel“ – und erreichte Platz 19 in der fünften Staffel. Im gleichen Jahr begann sie ihr Bachelor-Studium Rhetorik und Literatur, das sie 2013 erfolgreich beendete. Seitdem konzentriert sich Kera Rachel auf ihr Masterstudium der Literatur- und Kulturtheorie. Kera Rachel hofft, in absehbarer Zeit Doktorandin zu sein.

„Ich finde es wichtig, dass auch Frauen mit starkem Übergewicht beginnen sich selbst und ihren Körper zu lieben“.

Kera

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Rachel Cook

„Eat, Pray, Love“, der Roman und Film der us-amerikanischen Bestsellerautorin

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Elizabeth Gilbert, zählt zu den wenigen Büchern, die Kera Rachel nachhaltig positiv beeinflussten. Die Protaganistin dieses Werks ermutigte das halbamerikanische Curvy Model ein Leben in Balance zu führen. Elizabeth Gilberts Erkenntnis „Es ist besser, sein eigenes Schicksal in Unvollkommenheit zu leben, als das Leben eines anderen perfekt zu imitieren“, spornte Kera Rachel an.

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Foto: © Ralph Geiling

„Das Leben ist viel zu kurz, um sich die ganze Zeit Sorgen um das Gewicht zu machen“.

Kera Rachel Cook

Heute arbeitet Kera Rachel Cook erfolgreich für internationale Labels. Beispielsweise für Marken wie Marina Rinaldi, Triumph oder für auf Übergrößen spezialisierte Modehersteller. Laut ihres Managements buchen Agenturen Kera Rachel Cook für Modeshootings und Fashion-Shows in London und Bologna. Gefragt ist das Curvy Model auch in den Niederlanden sowie in Schweden. Kera Rachel selbst trägt Kleidergröße 42 und sieht sich heute als ein Curvy Model.

Das sympathische Model hospitiert bei Rhetoriktrainings des Stuttgarter Consulting-Unternehmens „redekultur“ und plant, in Zukunft Persönlichkeits-Coachings für Frauen zu geben, eventuell in Zusammenarbeit mit Volkshochschulen.

Kera Rachel studiert in Tübingen, sieht ihren Model-Alltag eher als unspektakulär und ist über ihren Blog curvylady oder ihre Modelagentur erreichbar.

Noch bis vor wenigen Monaten war mir gänzlich fremd, dass es Curvy- und Plus-Size-Models gibt. Erst bei der Entwicklung meiner Artikelserie „Wie gut verkaufen Sie sich?“ wurde ich auf die Fotografin Denise Roidl aufmerksam, die für ihr Fotoprojekt „Naturals Beauties“ fünf Frauen in Szene setzte, die übrigens wie die Initiatorin selbst, signalisieren, dass der in der Modeszene vorherrschende Magerwahn überholt sei.

Ziel des gemeinsamen Fotoprojekts ist es, ein Zeichen zu setzen. Denn aus ihrer Sicht und vor allem mit den persönlichen Erfahrungen, die die „Naturals Beauties“ in ihrem Leben machten, ist es höchste Zeit.

Es ist an der Zeit, einen normalen Umgang mit Frauen zu finden, die nicht der „Körpernorm“ entsprechen. Das verlangt eine massive Änderung hinsichtlich Vorstellung und Akzeptanz. Und zwar für ein normales Körperbewusstsein, Ernährung und Gesundheit. Wesentlich sei selbstverständlich auch die Umsetzung von Chancengleichheit Frau versus Mann. So die Zielsetzungen von Denise Roidl und Kera Rachel Cook.

Wo lernten Sie beide sich kennen – und wie war die Stimmung am Set von „Naturals Beauties“?

Kera Rachel Cook: Das Ziel des Projektes war es, zu zeigen, dass Frauen unabhängig von ihrer Kleidergröße in ihrer eigenen Natürlichkeit schön sind. Nachdem regio TV, ein Stuttgarter Regionalsender, im Januar einen Beitrag über mich und meine Arbeit ausgestrahlt hatte, wurde ich von der Makeup-Artistin des Projektes „Naturals Beauties“, Katharina Rösch, gefragt, ob ich Interesse hätte, daran teilzunehmen. Da mir das Thema selbst sehr am Herzen liegt, wollte ich das Projekt unbedingt unterstützen. Ich finde es sehr wichtig, eine andere Art von Schönheit zu zeigen als das Einheitsbild, das die Medien verbreiten. Und das in Männer-, aber auch in Frauenköpfen vorherrscht.

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Foto: © Mary Wagner/I love Mary
Links: Kera Rachel Cook Rechts: Denise Roidl

„Ich bin eine gesunde, junge Frau mit Kurven. Nur weil ich keine Kleidergröße 36 trage soll ich mich als Plus Size bezeichnen lassen? Das ist verrückt“.

Kera Rachel Cook

Das Shooting selbst war sehr entspannt. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre. Es ist schön, Frauen zu treffen, die ähnliche Ziele verfolgen wie man selbst und sich austauschen zu können.

Wie war es beim Shooting für das Projekt „Naturals Beauties“? Sprechen Sie als Halbamerikanerin in solchen Fällen schwäbischen Dialekt?

Kera Rachel Cook: Ich kann gar kein Schwäbisch. Ich musste mal für ein Theaterstück einen Satz lernen und habe dabei von den besten Schwaben Unterricht bekommen. Trotzdem habe ich mit meinem Schwäbisch keinen Schwaben überzeugen können.

Kera Rachel, es gibt Gesichts-, Hand-, Haar-, Bademoden-, 50plus-, Fingernagel- und Fußmodels. Sie bezeichnen sich selbst als „Curvy Lady“. Die Modefachwelt nennt Frauen Ihres Typs „Plus-Size-Model“. Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen Straight Size und Plus-Size-Model.

Kera Rachel Cook: Als Straight-Size-Models bezeichnet die Fachwelt Frauen, die bis Kleidergröße 36 tragen. Bei manchen Agenturen auch bis Größe 38. In der Regel wird aber ab Kleidergröße 38 von Plus-Size-Models gesprochen. Bis oben hin sind im Plus-Size-Bereich dabei prinzipiell keine Grenzen gesetzt, dennoch tragen die meisten Plus-Size-Models Kleidergröße 40-44.

Ich selbst bezeichne mich als Curvy Model, weil ich mich nicht als Plus Size empfinde. Ich bin eine gesunde, junge Frau mit Kurven. Nur weil ich keine Kleidergröße 36 trage, soll ich mich als Plus Size bezeichnen lassen? Das ist doch verrückt. Die meisten Frauen tragen Kleidergröße 42. Warum heißen Plus Size Models also nicht Normal Size?

„Meine Maße betragen 103-74-108“.

Kera Rachel Cook

Wenn es nach mir ginge, würde ich mich nur noch Model nennen. Ich finde diese ganzen Kategorisierungen unnötig. Wir sind alle Models und machen denselben Job, egal ob wir Kleidergröße 36 oder 42 tragen. Warum verwendet man für uns unterschiedliche Begriffe? Im Augenblick sind Modewelt und Endverbraucherin noch nicht so weit, die Grenzen aufzuheben, so lange bin ich noch ein Curvy Model.

„Entspricht nicht der Vorstellung des Auftraggebers“, „zu groß“ oder drastischer „zu fett“ sind geläufige Argumente, Models, die üppiger sind, nicht zu engagieren. Haben Sie solche Absagen auch schon erhalten – und wie fühlt man sich in solchen Momenten?

Kera Rachel Cook: Um als Model arbeiten zu können, braucht man ein dickes Fell. Man wird vom Kunden meist nur auf sein Aussehen reduziert. Das hört sich jetzt erst mal hart an. Aber ganz ehrlich, das weiß jedes Model vorher. Ich habe es auch schon erlebt, dass ich zu einem Casting gegangen bin, zu dem Straight und Plus Size-Models zugelassen waren, und da saß dann ein 200-Kilogramm-Koloss an Fotograf vor mir. Während er meine Modelmappe durchblätterte, beäugte er mich kritisch und meinte dann irgendwann zu mir: „Du bist aber auch schon ganz schön moppelig.“

Hmm. Was soll man dazu schon sagen? Ins eine Ohr rein, aus dem anderen wieder raus. Mittlerweile macht mir so was nichts mehr aus. Das war aber nicht immer so.

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Foto: © Ralph Geiling

„Ich habe nur diesen einen Körper, mit dem ich über viele Jahre sehr schlecht umgegangen bin“.

Kera Rachel Cook

Als ich 2010 nach Germany`s Next Topmodel versuchte eine Agentur zu finden, hatte ich noch Kleidergröße 36/38. Da sind dann Bemerkungen gefallen, wie: Zu breite Hüften, zu viel Oberweite, zu großer Hintern, zu breite Schultern. Damals ist mir das alles mehr an die Substanz gegangen. Zu der Zeit habe ich mich aber auch selbst viel zu fett gefunden. Seit ich gelernt habe, meinen Körper so zu lieben wie er ist, kann mir diese Art von Bemerkungen überhaupt nichts mehr anhaben. Wenn du dich selbst liebst, kann dir kein Mensch mehr das Gefühl geben, du wärst nicht wertvoll.

Liest man Ihren Blog, wird schnell klar: diese Frau ist mental und körperlich mit sich im Einklang. Und doch ärgern Sie sich über ein Handicap, nämlich „Freddy“. Was hat es damit auf sich?

„Die gesundheitliche Gefahr besteht darin, von einem Extrem in das andere zu rutschen: Von der Figur eines Magermodels hin zum Übergewicht“.

Kera Rachel Cook

Kera Rachel Cook: Ehrlich gesagt sehe ich mein eines Segelohr, das rechte, nicht als Handicap. Während Germany`s Next Topmodel fiel dem Fotografen dieses Segelohr auf. Ich selbst nenne mein Segelohr Freddy. Vielleicht ist Freddy sogar das bekannteste Ohr Deutschlands gewesen. Kurz nach der ersten Folge war ich bei IKEA mit einem Freund einkaufen. Da kam eine Frau auf mich zu und meinte: „Ach, das ist doch der Freddy.“ Ja ne, ist klar.

Die legendäre Eilleen Ford, von den Medien oft als „Mutter aller Models“ bezeichnet, gründete als eine der Ersten eine noch heute bestehende Modelagentur. Ford handelte für Supermodels traumhafte Gagen aus: Sie plädierte dafür, Models nicht nach Zeitaufwand zu honorieren, sondern am wirtschaftlichen Erfolg, der durch Fotos möglich wird, zu beteiligen. Kann man sich als zielstrebiges Plus Size- oder Curvy Model im quirligen Umfeld von Mode, Marken und Marketern generell alleine lukrativ verkaufen?

Kera Rachel Cook: Als Straight-Size-Model kann man auch ganz gut ohne Agentur arbeiten, als Plus-Size-Model ist das etwas schwieriger. Es gibt beispielsweise sehr wenige Fotografen, die ihre Ideen für ein Shooting mit Plus-Size-Modellen umsetzen. Außerdem entwerfen die meisten Designer ihre Kleidung primär für sehr schmale Models. Das heißt, man ist als kurviges Model auf die großen Kunden angewiesen. Und die arbeiten eben mit Agenturen zusammen. Aus diesem Grund ist es als Model meist einfacher mit einer Agentur zusammenzuarbeiten. In der Regel handelt eine Agentur für das Model eine attraktivere Gage aus.

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Foto: © Sarah Dulay Photography

Plus-Size-Mode wird heute nicht mehr im Kämmerlein präsentiert. Mittlerweile rücken Messe- und Eventveranstalter, sowie Designer und Couturiers dieses Thema in das heiße Schweinwerferlicht. So auch während der Berlin Fashion Week 2014, bei der leider nur die Fachwelt zugelassen wurde.

Nutzen Sie solche Veranstaltungen zur Selbstvermarktung?

Kera Rachel Cook: Ich war während der Berlin Fashion Week 2014 auf der „curvy is sexy“, einer Plus Size Fashion Messe. Dort habe ich unter anderem versucht, Kontakte für meinen Blog zu knüpfen. Meine Agenturchefin war selbst auch auf der Messe und hat sich darum gekümmert, mich als Model zu vermitteln. Man muss da sehr klar trennen zwischen der Arbeit als Bloggerin und Model.

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Fotograf unbekannt. Links: Anna Scholz, Designerin. Rechts: Kera Rachel Cook

Kontakte sind das A und O im Geschäftsleben! Im Rahmen der Berlin Fashion Week 2014 lernten Sie die Designerin Anna Scholz kennen, die früher selbst Plus-Size-Model war. Inwiefern wurden Sie davon inspiriert?

Kera Rachel Cook: Ich hatte auf der „curvy is sexy“ in Berlin die Möglichkeit, viele tolle Menschen kennenzulernen. Unter anderem auch Anna Scholz, die als Designerin in London lebt und von dort aus ihr High-End-Label vermarktet. Seit diesem Jahr kooperiert Anna Scholz aber auch mit Sheego. Es ist immer wieder spannend, mit diesen Personen in Kontakt zu kommen, weil die meisten von ihnen so viel zu erzählen haben. Es ist schön zu beobachten, wie so viele verschiedene Menschen dasselbe Ziel verfolgen und jeder auf seine individuelle Art dazu beiträgt, die Modeindustrie zu verändern.

Die Klatschpresse berichtet oft, Idealmaße wie 90-60-90 seien die Voraussetzung, um erfolgreich als Model arbeiten zu können. Auch Marilyn Monroe, die zu ihrer Zeit als „das“ Schönheitsideal galt, entsprach nicht diesen diktierten Traummaßen. Marilyn soll ständig auf ihre Figur geachtet haben und galt dennoch immer als etwas fülliger. Verraten Sie Ihre Daten?

Kera Rachel Cook: Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass 90-60-90 im Straight Size-Bereich oft schon zu viel ist. Manch ein Designer sieht da lieber noch etwas weniger. Ich selbst habe da etwas mehr zu bieten. Meine Maße betragen 103-74-108. Selbst zu meiner Zeit bei Germany’s Next Topmodel hatte ich um die 95-68-96. Also „viel zu viel“.

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Foto: © Mary Wagner/I love Mary
Links: Denise Roidl Rechts: Kera Rachel Cook

„Meine Arbeit besteht darin, das gesunde Mittelmaß voranzubringen und Frauen dazu zu führen, im Einklang mit sich selbst zu leben“.

Kera Rachel Cook

Schönheitsideale sind dem Zeitgeist unterworfen. Nach dem Mittelalter galten Beleibte als wohlhabend. Fülle wurde zusätzlich durch üppige, reichverzierte Kleidung betont. Auch in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts, der Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs, besann man sich wieder auf Bauch, Po, Hüfte und Busen. Erst das britische Model Twiggy, die den Minirock salonfähig machte, setzte mit ihrer Figur in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts Akzente in Richtung „Dürre“.

Was das Schönheitsideal betrifft, könnte man fast davon ausgehen, es habe sich bis heute nichts verändert. Und doch wird auch in den Reihen der Modewelt der Ruf nach einer für alle Frauen tragbare Mode lauter und lauter. Bloggerinnen wie „miss BARTOZ“, aber auch auf Sonder- und Übergrößen spezialisierte Damen- und auch Herrenkonfektionshersteller sowie auch international bekannte Modedesigner entwerfen und vermarkten Tragbares für normale Menschen. Offensichtlich besinnt man sich auf Normalität.

Schade, dass dieses „neue Denken“ erst so spät einsetzt. Persönlich nehmen Sie sich kein Blatt vor den Mund – und appellieren „Seid kurvig, seid gesund und seid selbstbewusst. Und vor allem, vergesst irgendwelche albernen Schönheitsideale, die sowieso kein Mensch erfüllen kann.“ Weshalb glauben Sie, dass die Tendenz zur eigenen Figur zu stehen sich erst jetzt nach und nach durchsetzt?

Kera Rachel Cook: Ich denke, dass wir als Gesellschaft einfach etwas Zeit gebraucht haben, um für uns selbst einzustehen. Wobei man dazu auch sagen muss, dass die Supermodels in den 80ern weit nicht so mager waren, wie sie es heute teilweise sind.

„Ich finde es sehr wichtig, eine andere Art von Schönheit zu zeigen als das Einheitsbild, das die Medien verbreiten“.

Kera Rachel Cook

Ich finde es gut, dass immer mehr Frauen den Mut finden für sich selbst einzustehen und andere Frauen dazu ermuntern, es ihnen gleichzutun. Da hilft es natürlich, dass es immer mehr Labels gibt, die auch für die etwas kurvigere Frau designen.

Ich muss aber auch sagen, dass ich manche Entwicklungen im Plus-Size-Bereich schwierig finde. Es gibt gewisse Tendenzen bei bestimmten Plus-Size-Blogs ihrerseits ungesunde Körperbilder zu zelebrieren. Ich bin absolut für die Diversität an Körperbildern. Nur muss das meines Erachtens nach eben in einem gesunden Maß stattfinden. Kein Mensch, der 200 Kilogramm auf die Waage bringt, ist gesund. Ich finde es wichtig, dass auch Frauen mit starkem Übergewicht beginnen sich selbst und ihren Körper zu lieben. Aber wenn ich meinen Körper liebe, dann ernähre ich mich gesund und mache Sport. Ich rede hier nicht von Nulldiäten und dreistündigen Aufenthalten im Fitnessstudio, sondern einer ausgewogenen Ernährung bei der man sich auch mal was gönnt und ein bisschen Bewegung an der frischen Luft.

„Um als Model arbeiten zu können, braucht man ein dickes Fell. Man wird von den Kunden auf sein Aussehen reduziert“.

Kera Rachel Cook

Die gesundheitliche Gefahr besteht darin, von einem Extrem in das andere zu rutschen: Von der Figur eines Magermodels hin zum Übergewicht. Meine Arbeit besteht darin, das gesunde Mittelmaß voranzubringen und Frauen dazu zu führen, im Einklang mit sich selbst zu leben.

Radio- und Fernsehsender, Fach- und Modemessen, Redaktionen, Fotostudios sind fast Ihre zweite Heimat. Welcher Umgangston herrscht hier? Schnöselig, Bussi-Bussi-mäßig? Haben Sie den Eindruck, hier geht es nicht zu wie im Haifischbecken, sondern betont leger – und kreativ?

Kera Rachel Cook: Die meisten Menschen stellen sich das alles immer glamouröser vor als es eigentlich ist. Mit Sicherheit gibt es hier einige sehr interessante Personen, mit denen der Umgang durchaus anspornt. Aber in der Regel sind das ganz normale Menschen. Ich denke, es kommt immer sehr darauf an, wie man auf seine Mitmenschen zugeht. Mir ist es wichtig, immer höflich und freundlich zu sein. Dann begegnen dir die Menschen meist genauso.

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Foto: © TH-Photoarts

„Wenn du dir deiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst bist, kann dir niemand etwas anhaben“.

Kera Rachel Cook

Und wenn man doch mal vor prominenten Personen steht, was dann vielleicht doch etwas häufiger vorkommt als im normalen Leben, muss man sich einfach klarmachen, dass das auch nur Menschen sind, die essen und schlafen. Leider vergessen die Medien nur zur gerne, dass auch Prominente Recht auf eine Privatsphäre haben.

„Das Leben ist zu viel zu kurz, um sich die ganze Zeit Sorgen um das Gewicht zu machen“, eines Ihrer weiteren überzeugenden Argumente, selbstbewusst zu leben. Als gefragtes Plus-Size-Model machen Sie Mut. In Ihrem Blog Curvy Lady fordern Sie Frauen auf, den Körper so anzunehmen und zu lieben wie er ist.

„Schönheit sollte keine Frage der Kleidergröße sein“, so lautet eine Ihrer Forderungen, das gelernte Schönheitsideal über Bord zu werfen. Berichte über Frauen, die aufgrund Übergewicht oder Körpergröße im Arbeitsleben benachteiligt werden, häufen sich mehr und mehr in den Medien. In den Köpfen von Personalverantwortlichen und Arbeitgebern schwirren gegenüber „Dicken“ generell meist noch immer Vorurteile wie „vermutlich zu langsam, weniger intelligent, aufgrund einer Körperfülle nicht repräsentativ genug, nicht vorzeigbar“. Oder gar „unmotiviert“ oder „faul“.

Wo und in welchen beruflichen Situationen erlebten Sie Ähnliches?

Kera Rachel Cook: Ich selbst habe häufig das Problem, dass Menschen mich sehen und mich dann in die Kategorie „dummes Blondchen“ einordnen. Ich denke, es liegt in der Natur des Menschen im ersten Moment zu kategorisieren. Denken wir an unsere Vorfahren zurück: Die mussten innerhalb kürzester Zeit entscheiden können, ob das Gegenüber Freund oder Feind ist. Das machen wir heutzutage immer noch so. Verwerflich wird es meines Erachtens erst dann, wenn wir unser Gegenüber nicht mehr aus der Schublade raus lassen, in die wir es gesteckt haben.

Da ich weiß, wie die Menschen ticken, kann ich ganz gut mit solchen Vorurteilen umgehen. Wenn du dir deiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst bist, kann dir niemand etwas anhaben. Erst wenn ich mir meiner Selbst nicht sicher bin, kann mein Gegenüber meine Schwächen gegen mich verwenden. Wenn ich in mir selbst gefestigt bin, hat mein Gegenüber nichts gegen mich in der Hand. Dann kann er sagen, was er will und es ist mir egal.

„Wenn du dich selbst liebst, kann dir kein Mensch mehr das Gefühl geben, du wärst nicht wertvoll“.

Kera Rachel Cook

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Foto: © Ralph Geiling

Viel schlimmer empfinde ich es da schon eher, wie manche Männer denken, dass sie mit einem reden könnten. Vor kurzem fragte mich ein reiferer Herr, was ich beruflich mache. Als ich ihm antwortete, dass ich Literatur- und Kulturtheorie studiere, fragte er mich, ob ich einen reichen Freund hätte, der mir das finanzieren würde. Die umstehenden Männer fanden das äußerst amüsant, ich empfand das eher als unverschämt. Aber so etwas wird in unserer Gesellschaft als vollkommen normal erachtet. Da frage ich mich, was das über unsere Gesellschaft aussagt?

Kera Rachel, während Modedesigner, das Showbiz, Medien und Markenartikelhersteller bisher darauf abzielten, durch Kauf, Besitz oder Konsum von XY ein Indivduum in den Augen Dritter noch einzigartiger oder stilvoller wirken zu lassen, verpufft der Hype um Glitzer, Luxuskonsum. Vermeintlicher Zugewinn an Prestige und der Besitz von Premium-Labels werden derzeit hinterfragt. Prestige und Premium-Labels gerade offensichtlich. Bekannte digitale Magazine und Printmedien wie die New York Times, aber auch europäische Blätter, Blogs und Portale rufen gerade das Normalsein als heißen Trend aus. „Normcore“ als Weg im Alltag auszusehen und sich zu kleiden wie Hinz und Kunz.

Was halten Sie von diesem Phänomen? Dürfen Sie als bekanntes Curvy Model überhaupt für reduzierten, treffender für „normalen“ Konsum plädieren?

Kera Rachel Cook: Ich muss dazu sagen, dass ich mir noch nie viel aus Namen oder Marken gemacht habe. Ich ziehe an, was mir gefällt und was ich mir leisten kann. Wessen Label darin steht ist mir vollkommen schnuppe. Deswegen finde ich diese Bewegung prinzipiell erst mal gut. Trotzdem lohnt sich bei solchen Bewegungen immer auch noch ein zweiter Blick. Ich bezweifle, dass nur weil kein Markenname mehr auf einem T-Shirt steht, es weniger um Konsum geht.

Clevere Marketing-Strategen und Medien haben ein Interesse daran, uns zu vermitteln, dass wir uns möglichst minderwertig fühlen neben all den perfekten Menschen auf den Reklametafeln. Sie wollen, dass wir ihre Produkte kaufen, um uns vielleicht ein wenig besser und glamouröser zu fühlen. Ich bezweifle, dass sich das so schnell ändern wird. Dazu ist viel zu vielen Leuten daran gelegen an uns zu verdienen.

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Foto: © Mary Wagner/I love Mary
Links: Kera Rachel Cook Rechts: Denise Roidl

„Ich habe mir noch nie viel aus Namen oder Marken gemacht. Ich ziehe an, was mir gefällt und was ich mir leisten kann“.

Kera Rachel Cook

Davon muss sich jeder Einzelne für sich los machen. Erst wenn man für sich merkt, dass es andere Dinge gibt, die viel wichtiger sind als das 30. Paar Schuhe, ist man weniger empfänglich für die Botschaften, die die Medien verbreiten. Dazu muss man sich aber mit sich selbst auseinandersetzten, um bei sich ankommen zu können. Und die Auseinandersetzung mit sich selbst ist extrem anstrengend. Da ist es doch oft wesentlich leichter, sich das nächste Paar Schuhe zu kaufen, was direkt zu einem kurzen Glücksgefühl führt.

Der befreiende Ruf „Ich entspreche nicht dem Schönheitsideal“, schäme mich aber nicht dafür, sondern fordere Modehersteller, Menschen und Medien auf, mich so zu akzeptieren wie ich bin, war für Sie wie ein Befreiungsschlag.

Nach Ihrer Teilnahme bei Germany’s Next Top Model 2010 erhielten Sie viele Einladungen. Unter anderem auch von Jugendgruppen. Sie erzählten, dass Ihnen bei solch einem Treffen 13- und 14-jährige Mädchen begegneten, die für Ihr Empfinden ziemlich dünn waren und dennoch schon alle möglichen Diäten hinter sich hatten.

Sie bekennen sich offen und ehrlich zu Ihrem „Hintern“ und Ihren Hüftknochen. Und, was ich sehr interessant finde: Hinsichtlich einer Karriere lehnen Sie Diäten strikt ab. Wie halten Sie sich in Form?

Kera Rachel Cook: Mir sind Ernährung und Sport sehr wichtig. Ich habe nur diesen einen Körpern mit dem ich über viele Jahre sehr schlecht umgegangen bin. Nach meinem Erachten ist eine große Herausforderung, mit sich ins Reine zu kommen, Sport zu treiben und in Verbindung mit seinem Körper zu stehen. Ich versuche im Schnitt drei- bis fünfmal wöchentlich Sport zu machen. Das hängt sehr stark davon ab, wie es Zeit und Lust zulassen. Ich mache sowohl Kraft- als auch Ausdauersport.

Ich koche lieber selbst als irgendwo essen zu gehen, weil ich dann genau weiß, was in meinem Essen drin ist.

Kera Rachel Cook

Ich arbeite einmal die Woche als Trainerin im Clever Fit in Metzingen. Anschließend

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trainiere ich dann an den Geräten meine Kraftausdauer. Ansonsten gehe ich Joggen oder mit meinem besten Freund Ball spielen. Ich habe vor kurzem mit Yoga angefangen und versuche, das regelmäßig in meinen Tag zu integrieren.

Was die Ernährung anbelangt, ernähre ich mich mittlerweile zu etwa 80 Prozent vegetarisch bzw. vegan. Ich koche lieber selbst als irgendwo essen zu gehen, weil ich dann genau weiß, was in meinem Essen drin ist. Um etwas Zeit zu sparen, koche ich auf Vorrat, so dass ich mehrere Male davon essen kann. Ein bisschen faul bin ich dann schon auch immer.

Ausgeprägtes Selbstbewusstsein, Charisma und eiserne Disziplin sind Türöffner einer Karriere. Modeln ist kein Zuckerschlecken, so Ihre ernüchternden Erfahrungen als Plus-Size-Model. Gibt es Dinge, die Sie zum Vorantreiben Ihrer Karriere aus ethischen Gründen ablehnen?

Kera Rachel Cook: Ich finde es sehr wichtig, sich darüber klar zu werden, wo die eigenen persönlichen Grenzen liegen. Und zwar in jedem Job. Gerade beim Modeln ist das wichtig.

Ich habe prinzipiell überhaupt keine Probleme mit Nacktheit. Ich habe Bilder von mir bisher nur im Bereich des verdeckten Akt veröffentlichen lassen. Das heißt dass ich bei der Aufnahme zwar nackt war, man auf dem Bild aber weder Brustwarzen noch Intimbereich sehen kann. Ich schließe es nicht grundsätzlich aus, komplett nackte Bilder von mir veröffentlichen zu lassen. Für mich wäre es aber klar, dass das auf keinen Fall im Rahmen von Magazinen wie dem Playboy oder ähnlichem wäre. Ich möchte meinen Körper nicht zur Schau stellen, um irgendwelchen Männern zu gefallen. Das brauche ich nicht. Wenn ich mich nackt zeigen würde, dann müsste das in einem ganz anderem Rahmen sein, z. B. um Frauen hinsichtlich eines gesunden Körperbewusstseines zu bestärken.

Ein absolutes Tabu

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wäre es für mich hingegen für Zigaretten Werbung zu machen. Zigaretten sind einfach nur ungesund. Warum sollte ich also mein Gesicht dafür hergeben, um so etwas zu unterstützen.

Egal was man tut, man muss sich selbst und seinen Prinzipien treu bleiben, sich selbst und seine Handlungsweisen immer wieder hinterfragen. Kein Job der Welt ist es wert, sich selbst dafür aufzugeben.

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Foto: © Denise Roidl

„Egal was man tut, man muss sich selbst und seinen Prinzipien treu bleiben, sich selbst und seine Handlungsweisen immer wieder hinterfragen. Kein Job der Welt ist es wert, sich dafür selbst aufzugeben“.

Kera Rachel Cook

Außer bei Kera Rachel bedanke ich mich ganz, ganz herzlich bei der Filmemacherin, Bloggerin und Fotografin Mary Wagner. Mary stellte für mich den Kontakt zu Denise Roidl her, die fünf kurvige Frauen, darunter das Plus-Size-Model Kera Rachel Cook für ihr Fotoprojekt „Naturals Beauties“ gekonnt in Szene setzte.

Mary Wagner, dokumentierte „Naturals Beauties“ als making of. Die Stuttgarterin erzählte mir zum Thema Magerwahn, Models und Modefotografie sehr viel Interessantes. Das Interview mit Mary Wagner lesen Sie demnächst hier im Blog Mehr Sex im Text. Grund genug, demnächst hier wieder vorbeizuschauen.

Special Thanks, den Fotografen: Sarah Dulay Photography, Ralph Geiling, Thomas Hübner, George Amann Photography und Raphaél Melson.

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Teil 2 dieses Artikels erscheint demnächst. Sie werden darin unter anderem erfahren, was Kera Rachel über Männer denkt, die entweder übergewichtig sind und somit dem „Ideal“ nicht entsprechen • Wie sich vom Thema betroffene Frauen vorteilhaft kleiden können • … und wie das Curvy Model mit Vorurteilen wie „blond“ oder „zickig“ umgeht.

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