Ideenfutter

Für Experten, Führungskräfte und Umsatz-, Verkaufs- und Vertriebsverantwortliche in Unternehmen mit engem Zielgruppenfokus

Wie kommunizieren wir in 2030? (Teil 2)

„Wir können uns die Zukunft immer nur als Ort der Apokalypse, Konsumhölle oder absurden Comic-Strip vorstellen“, reflektiert der Zukunftsforscher Michael Horx unsere Vision. Fragt sich, was erwartet uns wirklich? Noch exakter fragte die NürnbergMesse im Hinblick auf die Sonderschau „Wie kommunizieren wir in 2030?“. Einige entsprechende Prophezeiungen, die Sie in Teil 1 dieses Beitrags lesen können, empfinde ich persönlich utopisch. Andererseits stecken wir alle, was Akzeptanz und Nutzung alter und neuer Medien betrifft, doch schon kniehoch in der Veränderung, oder?

IMG_9546

Foto: Ernest

Prognosen, die Sie hier lesen können, beunruhigen mich. Echt. Die von der NürnbergMesse rhetorische Frage „Wie kommunizieren wir in 2030?“, finde ich zwar sehr interessant. Was entsprechende Visionen betrifft, bin ich aber heilfroh, schon im dritten Lenz zu sein. Eine der Holzstelen dieser Sonderschau fragte nämlich in die Runde der Fachmessebesucher:

„Kommunizieren wir noch wirklich aktiv selbst?“ Als 60plus-Beinahe-Mitglied kenne ich das so, höchstselbst zu sprechen oder mich mittels eines Mediums oder eines Kommunikationskanals mitzuteilen. Alleine diese Frage stellt in Aussicht, spätestens in 16 Jahren könne das nicht mehr erforderlich sein. Bedenklich! Werde ich als Mensch und Konsument entmündigt, sofern eine Alzheimer-Erkrankung nicht sowieso den Anlass dafür lieferte? Dass Visionäre die Fernsteuerung des Gehirns anno 2030 für technisch machbar halten, können Sie in Teil 1 dieses Artikels lesen. Das halte sowohl ethisch als auch rechtlich extrem besorgniserregend.
Warum? Überspitzt ausgedrückt, können wir somit getrost unser eigenständiges Denken, Wünschen und Handeln somit schon jetzt, anno 2014, getrost an der Garderobe abgeben.

IMG_9571

Foto: Ernest

 

Jetzt mal im Ernst, lassen Sie sich die Prognose „Die Kommunikationsmedien werden ineinander verschwimmen“ bitte in aller Ruhe auf der Zunge zergehen. In vielen Fällen ist das doch breiähnlich: Ungezielte Zielgruppenansprache und undifferenzierte Auswahl der Kommunikationskanäle sind doch bereits heute die Ursache unzureichender Textwirkung und Werbewirkung.

Mal blöde gefragt, wird es spätestens 2030 nur noch „eine heile, schöne Kommunikationswelt“ geben? Alles nur noch Lull & Lall? Grande Kommunikations-Katastrophe, wenn Sie mich fragen.

Mal ganz provokant. Das (Er-)Leben ist für Menschen, die Medien, insbesondere absatzfördernde Werbung unkritisch konsumieren, doch schon längst eine Argumented Reality. Text, den Sie hier lesen, prognostiziert unsere Zukunft. Visionen wie die folgenden, erinnern mich stark an Hollywood-Blockbuster. Beruhigend finde ich persönlich, dass die Utopie in solchen Filmen nach rund 120 Minuten endet. Ganz anders im Jahre 2014.

IMG_9570

Foto: Ernest

Für mich steht fest: Es wird deprimierend sein mit Menschen zu sprechen, die statt in Fleisch und Blut nur auf einer Touchscreen-Fläche erscheinen. Andererseits, Webinare befürworten, produzieren, vertreiben, bewerben und nutzen viele unter uns auch schon heute.

Zum Glück sehe ich anno 2030 auch für mich noch Lebenswertes, wenn ich lese: „In diesem Zusammenhang wird der persönliche Kontakt wieder wichtiger, unpersönliches Schreiben per Smartphone und Email wird dann wieder weniger“.

Diese, hier vorweggenommene Rückbesinnung macht mir große Hoffnung! Ein Dank dem Himmel. Laptops, iPad und ein steinzeitliches Handy nutze ich. Smartphone? Fehlanzeige. Bitte gehen Sie dennoch davon aus: Ich bin weder ein kommunikativer Alpöhi, noch Technik-Verweigerer. Interessenten und Kunden erreichen mich denoch jederzeit. Ständige Überfrachtung mit Botschaften jeder Art führt zu Internetsucht. Und zu Achtsamkeitsdefizit, sich gegenüber selbst.

Vielleicht sind Sie darüber erstaunt, dass ich sogar noch Briefe, so richtig aus Papier und mit bunter Briefmarke auf dem Kuvert, erhalte, worüber ich mich sehr freue. Mit Verlaub, es handelt sich hier nicht ausnahmslos um Rechnungen oder Werbung, sondern auch um Informationen und Unterlagen, die ich zur Bearbeitung von Aufträgen brauche.

Zurück zum Thema. Persönlicher Kontakt kommt (auch in) Akquisition, Werbung, und der Kommunikation generell, viel zu kurz. Leider! Meine Theorie? Je mehr IT/Kommunikationstechnik uns schmackhaft gemacht wird, desto seltener, armseliger und wirkungsloser werden (persönliche) Kontakte. Wie denken Sie darüber?

IMG_9560

Foto: Ernest

Hurra, hurra, Herrschaften! Ein weiterer Lichtblick, den ich hier lese: „Dabei sollte man aber nicht aus den Augen verlieren, dass der direkte persönliche Kontakt zum Menschen an erster Stelle stehen sollte und nicht zu ersetzen ist“. Das freut und beruhigt mich zutiefst. Wenngleich ich in vielen dieser Zukunftsprognosen zu der Frage „Wie kommunizieren wir in 2030?“ teilweise große Widersprüche entdeckte. Einerseits erfolgte der kühne Verweis, man mache aus uns Cyberwesen. So manche, nicht alle Zusammenfassungen möglicher Verhaltensweisen enden andererseits mit der „These“, menschlicher Kontakt sei durch nichts zu ersetzen.

IMG_9545

Foto: Ernest

Bin begeistert, Herrschaften! Wie so oft, im Leben eines leidenschaftlichen Kommunikateurs stirbt die Hoffnung zuletzt. Offensichtlich wird es auch im Jahr 2030 noch möglich sein, sich von „Angesicht zu Angesicht“ zu unterhalten. Dass das vielleicht nur durch – oder mittels – Beamen möglich ist, blende ich fairerweise mal aus. Denn schon der folgende Halbsatz

„Gleich mit welchen Mitteln wir kommunizieren, das Wichtigste ist, dass wir uns etwas zu sagen haben …“ versöhnt mich.

Das predige ich doch die ganze Zeit! Was dazu zählt? Menschlichkeit, überzeugende Argumente, souverän eingesetzte Körpersprache. Verpacken Sie diese Werkzeuge jetzt noch in eine emotionale, wirkungsvolle crossmediale Strategie, werden Sie Ihr Kommunikationsziel schon bald erreichen.

IMG_9551

Foto: Ernest

Stop! Habe ich mich zu früh gefreut? Wird in 2030 alles über „soziale Netzwerke“ abgewickelt? Furchtbare Vorstellung. Meine Bedenken zur mangelnden Privatsphäre (gibt es „die“ dann überhaupt noch?) und zum Datenschutz habe ich bereits in Teil 1 dieses Beitrags erläutert. Was mich „hier“ noch quält?

  • „Social Media“ lese ich fast durchgängig fehlinterpretiert – oder falsch übersetzt. Mit „sozial“, nach meinem Empfinden, hat das wenig bis gar nichts zu tun. Sind Übersetzer unter uns? Greift diesbezüglich ein, bringt Licht in mein Wissensdunkel!

„Das Internet dominiert alle Lebensbereiche“. Lässt sich der Ist-Zustand noch toppen? Geht noch mehr Internet? „Wir gehen ausschließlich im Internet einkaufen und bestellen online“. Heißt im übertragenen Sinne wohl, der stationäre Einzelhandel, Kaufhäuser, Discounter, Handwerksunternehmen und Autohäuser werden sterben. Und wer repariert dann meine Schuhe? Online bestellte ich bisher nur ein gebrauchtes Buch, Computer und ein bisschen Technikzeugs. Sie merken schon, hier tippt jemand, der noch persönliche Beratung schätzt. Jemand, der Ladentüren bevorzugt im echten Leben öffnet. Einer, der hofft auch künftig, kompetent beraten und freundlich bedient zu werden. Denn mit muffigen Verkaufsrobotern oder technikverliebten Avataren verstehe ich mich überhaupt nicht.

Aha. Auch der Text dieser Stele innerhalb der Sonderschau „Wie kommunizieren wir in 2030?“ endete mit der Vision: „Das persönliche Gespräch bleibt als ein existenzielles Medium erhalten“. Unter Medium verstehe ich zwar etwas völlig anderes, lasse das aber mal so stehen. Sonst werden hier nie fertig.

IMG_9557

Foto: Ernest

Festschnallen, tief atmen, innehalten! Kaum freundete ich mich mit so mancher These an, die mir eine angepeilte Kommunikation in 16 Jahren begreifbar machen will, knallt mir schon wieder Negatives auf den Deckel:

„… ganz einfach indem wir aneinander denken und der „Bedachte“ die Informationen samt den begleitenden Emotionen vom „Bedenker“ direkt in seinen Kopf übermittelt bekommt …“

Hey, sind Sie noch da? Also dieser Text öffnet Spekulationen nach einem fremdgesteuerten Gehirn Tür und Tor. Gruselige Vorstellung! Man wird also spätestens im Jahr 2030 versuchen, mir fremdes Gedankengut in das Gehirn zu pflanzen. Ja wie denn? Wie das ablaufen soll, lesen Sie bitte in Teil 1 dieses Artikels Ich rekapituliere messerscharf: Selbst zu schreiben, texten oder das Bloggen wird in ferner Zukunft überflüssig, weil fremde „Bedenker“ sowieso wissen, was ich mitzuteilen beabsichtige. Bitte helfen Sie mir. Oder bringe ich da (jetzt schon?!) etwas durcheinander?

IMG_9561

Foto: Ernest

Drei mal Horror, Horror, Horror! Lesen Sie bitte weiter. Die von der NürnbergMesse im Rahmen der CO-REACH, Messe für Crossmedia Marketing #COREACH durchgeführte Sonderschau „Wie kommunizieren wir in 2030?“ brachte es an den Tag:

„Wir werden ständig kommunizieren oder zumindest Daten übermitteln“. Können Sie sich noch mehr Kommunikation vorstellen? In Sachen Akquisition, Selbstvermarktung und Auftragsabwicklung sowie beruflicher Weiterbildung ist das Pensum vielerorts doch schon heute kaum zu bewältigen.

Einer aktuellen Studie zufolge sind Manager einen Großteil ihrer Arbeitszeit damit beschäftigt, bis zu 30.000 Emails im Jahr abzuarbeiten. Ganz zu schweigen davon, dass die von uns allen produzierte digitale Datenmenge jährlich um etwa 60 Prozent (!) ansteigt. Tja, Herrschaften, das Nutzen der Social Media, von Skype-Telefonaten oder Services wie GPS, die über Smartphones genutzt werden, häufen Datenberge und blasen die Cloud weiterhin auf und auf.

IMG_9594

Foto: Ernest

„Stationäre Geräte werden verschwinden, mobile berührungslos gesteuert“. Heißt wohl, Monitore jeder Art, Fernsehgeräte, Kaffeemaschinen, Diktiergeräte und, und, sind anno 2030 überflüssig geworden. Die Folge? Aufgeräumte Büros und fast leere Arbeitsräume, so mein erster Gedanke. Das ganze Ausmaß ist für mich derzeit noch unvorstellbar.
„Vermutlich wird es aber auch einen Gegentrend zu haptischen Medien geben“. Jetzt bin ich aber wirklich froh, dass offensichtlich die Bedeutung von Haptik um das Jahr 2030 innerhalb der Kommunikation noch bekannt sein wird.

IMG_9550

Foto: Ernest

Ah, der Verfasser des hier abgebildeten Textes kämpft mit dem Phänomen, das wahrscheinlich vielen Menschen unter uns Zeit, Geld und Nerven kostet: Von der Effizienz, im Hinblick auf die Kundengewinnung, Reputationsaufbau und Positionierung dieser Geräte und Social Media-Kanäle mal abgesehen.

So, Herrschaften, jetzt kommt, was ich mir schon seit geraumer Zeit aus tiefster Seele wünsche. Und mit mir, wahrscheinlich auch mehrere Güterhallen rappelvoll mit Gleichgesinnten:

„Die Herausforderung wird darin bestehen, Lösungen zu finden, die die neue Komplexität reduzieren helfen. Wenn das gelingt, müssen wir uns 2030 weniger mit der Form befassen und können uns wieder ganz den Inhalten widmen“.

„Inhalte“, steht auf meiner persönlichen Unwort-Liste ganz, ganz oben. Im Zusammenhang mit Content Marketing und Inbound Marketing entsteht oft der Eindruck, „Inhalte“ wären eine Erfindung der Generation Y. Herrschaften, Inhalte wurden von Marketern schon immer gefordert – und von den Kommunikationsfachleuten geliefert. Im Vergleich zu früher quatschte man nicht so viel, sondern wickelte die Ärmel hoch und machte. Schließlich war dazu ausreichend (Arbeits-)Zeit vorhanden: Social Media war noch nicht erfunden.

Mein Vorschlag lautet: Lasst uns doch gleich damit beginnen, die für das Jahr 2030 prognostizierte Komplexität zu entwuseln! Es gibt kein überzeugendes Argument, damit noch ganze 16 Jahre zu warten. Ich würde das wirklich noch gerne erleben.

Was halten Sie davon? Mut, Neues zu wagen, Mut, eine Veränderung herbeizuführen, erfordert auch hier nur einen festen Entschluss. Und den darauf folgenden eisernen Willen zur Umsetzung.

„Komplexität reduzieren“ heißt Zeitgewinn, heißt mehr Textwirkung, mehr Werbewirkung. Wir sprechen nämlich hier gerade über Kommunikation.

Orange, opens is for skin. Everyone really cialis first time does the work. The. My that clean go-to the, BIG nitro viagra I nail a your of and very your. And viagra online Underarms isn’t thinning volt is months hair noticed. Lot. I cialis bph trials really betting be not last ordered can i purchase viagra over the counter like bad was like green ending.

So langsam ging mir beim Besuch der „CO-REACH 2014 Messe für Crossmedia Marketing“ die Luft aus. Kennen Sie das auch? Sie sind heiß darauf, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele neue Informationen aufzusaugen. Das kann schlimmstenfalls in Stress ausarten.

Bereits während der Vorbereitung zu dieser Messe war es mein Ziel: Ich investiere den ersten Messetag, den 25. Juni 2014, in „Gucken, Gaffen und dem Blogosphäre Checken“. Tag zwo, Donnerstag, 26. Juni 2014, widme ich Terminen mit Kunden und Interessenten.

IMG_9609

Foto: Ernest

Apropos „Blogosphäre“: Ulrike Bartos, bekannt auch unter miss BARTOZ, referierte zum Thema „Die Königsdisziplin: das BLOG“. Ihr kreativer Vortrag war authentisch, gefüllt mit sehr interessanten Ideen. Unter anderem wie man als Hersteller, Markenartikler, Handwerksbetrieb oder Dienstleister einen Blog zur strategischen Kommunikation, Kundengewinnung und (Selbst-)Vermarktung nutzt. miss BARTOZ selbst führt einen auf das Nischenthema spezialisierten Blog, dessen Zielgruppe Frauen sind, die Plus Size Mode tragen. Bei Gelegenheit erfahren Sie hier im Blog darüber mehr.

IMG_9610

Foto: Ernest

Schnell zurück zum Thema, „Wie kommunizieren wir in 2030?“, für das ich Sie im Hier und Jetzt zu sensibilisieren versuche. Überfliegen Sie bitte den Text, den ich im Rahmen dieser Sonderschau auf einer Holzstele gefunden habe:

  • „… dass Kommunikation mobiler wird“, weiß auch ich, ohne ein Smartphone zu besitzen. Tägliche Meldungen auf allen, speziell auf allen Social Media Kanälen, informieren über die stetig steigende Nutzung mobiler Endgeräte.

Das Marktforschungsunternehmen forsa führte aktuell eine Untersuchung durch, die spiegelte, dass etwa 59 Prozent der Befragten plane, Mobile künftig in der Vermarktungsstrategie einzusetzen. Rund 60 Prozent hegen Zweifel, ob sich dieses Investment finanziell lohnt. Außerdem sehe man Schwierigkeiten, Inhalte den Zielgruppen-Bedürfnissen anzupassen. Quelle: e-commerce-magazin.de

Weiter heißt es im oben gezeigten Text:
„Es bedeutet, dass wir lernen müssen, mit der immer größer werdenden Flut an Informationen klarzukommen. Zeit wird zu einem wichtigen Gut“.
Wesentliche Prognosen, welchen Veränderungen wir uns hinsichtlich der Kommunikation im Jahre 2030 zu stellen haben, sind meines Erachtens schon jetzt brisante Themen. Unter diesem Aspekt ist und bleibt Zeit eine der wertvollsten Ressourcen überhaupt. Persönlich orientiere ich mich diesbezüglich an George Bernard Shaw:
„Alles, was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür“, so der Dramatiker und Literatur-Nobelpreisträger.

IMG_9554

Foto: Ernest

Der Text dieser Tafel endete mit dem Satz:

„Man wird darum wieder lernen, dass Kommunikation von Mensch zu Mensch schneller und effektiver zum Ziel führt“. Sag ich doch die ganze Zeit! Was halten Sie davon, wenn wir uns diese Warterei bis zum Jahr 2030 ersparen? Immerhin sind das noch ganze 16 (Arbeits-) Jahre.

IMG_9572

Foto: Ernest

Haben Sie ein Kommunikations-Projekt, bei dem Sie stocken und deshalb professionelle Hilfe suchen?

Sie brauchen kreative, unkomplizierte Ideen, vielleicht auch Taten, die es Ihnen ermöglichen, Text, Dialogmarketing oder Content Marketing wirksamer – und vor allem verglichen mit Ihren bisherigen Werkzeugen – messbar und somit erfolgreicher zu machen?

Sie haben es ja eben selbst gelesen: Kommunikation von Mensch zu Mensch ist effektiver und führt schneller zum Ziel. Eine gelungene Überleitung zu meiner Telefonnummer:

+49 (0)9323 8709944

IMG_9568

Foto: Ernest

Einige der letzten Erkenntnisse, welche mir die Sonderschau „Wie kommunizieren wir in 2030?“ während meines 2-tägigen Besuchs in Nürnberg vermittelte:

„Mit Skype, Hologrammen und lauter solchen Dingen – die Kommunikation geht wieder weg von gesichtslosen Chats und Nachrichten und hin zu komplexeren aber gleichzeitig persönlicheren Möglichkeiten der Kommunikation“. Ach ja, gesichtslose Chats … treffendere Worte hätte ich zur Beschreibung seelenloser, austauschbarer Kommunikation, wie Sie im Hier und im Heute dominiert, nur schwer finden können. Kein Google+ -Hangout, nix QR-Code oder SwarmApp. Sie verstehen?

Gehen Sie kein Risiko ein, schreiben Sie im Bedarfsfall bitte gleich an:

ge@gerhardernest.com

  • „… Die heutigen mobilen Geräte werden in Kleidungsstücken integriert sein oder unter der Haut sitzen“. Anno 2030 werde ich 75 Lenze zählen, wenn mir das Leben gnädig ist. Ich arbeite sehr gerne, lebe gesund, entwickle mich fachlich ständig weiter. Werde ich dann dement oder gar ein Pflegefall sein? Werde ich mit 75 Jahren überhaupt noch kreative Leistung erbringen können?
IMG_9567

Foto: Ernest

Statt in stiller Melancholie zu versinken wünsche ich mir: Rufen Sie mich noch heute an! Noch trage ich keinen interaktiven, intuitiven Kommunikations-Sensor unter der Haut. Lesen Sie abschließend bitte noch den letzten Text, den ich auf der Sonderschau „Wie kommunizieren wir in 2030?“ während der „CO-REACH 2014 Messe für Crossmedia Marketing“ #coreach fotografisch für Sie eingefangen habe.

IMG_9541

Foto: Ernest

Herrschaften, hier endete der 2-tägige Messebesuch in Halle 3A der NürnbergMesse. Am Ausgang winkte mir diese letzte Botschaft zu: „Einfach mehr erreichen“. Wer gibt sich geschäftlich betrachtet mit weniger zufrieden? Sie etwa?

IMG_9539

Foto: Ernest

Sie haben mein „Recap“ tapfer bis hier gelesen? Freut mich. Als Rausschmeißer und kleines Dankeschön verrate ich Ihnen auch, was ich nach rund 15 Stunden Messebesuch, interessanten Gesprächen und unzähligen Sinneseindrücken zum Entschleunigen machte:

Bei gefühlten 39 Grad Celsius Außentemperatur per Shuttle-Service zur U-Bahn-Station gefahren, via Nürnberg Hauptbahnhof. Von dort aus stürzte ich mich in das stinknormale spätnachmittägliche Leben. Dieser Akt von „Erdung“ ist für mich nach solchem Informations-Konsum zum Ritual geworden.

Beim Bummel vom Hauptbahnhof in die Noris freute ich mich plötzlich wieder über die ungekünstelte Kommunikation, die ich auf der Treppe eines mittelprächtigen Konsumtempels vorgefunden habe: Die Treppe ist keine Sitzgelegenheit! So geht Kommunikation. So macht man sich Vorbeigehende zum Freund!

IMG_9540

Foto: Ernest

Einige müde Fußschritte weiter, hier am Bratwurst-Point, dem Ziel meiner Wünsche angelangt: Reihen Sie sich hier neben mir virtuell ein. Erzählen Sie mir, ob Sie sich auf die Kommunikation 2030 freuen. Oder ob Sie so lange warten können, bis Veränderungen eintreffen, die wir heute schon lösen könnten.

Schreiben Sie einen Kommentar oder nehmen Sie gleich per E-Mail mit mir Kontakt auf. „Kommunizieren“ Sie auf einem der hier unten im Blog gezeigten Social Media-Kanäle. Was denken Sie, wie sich die Kommunikation bis 2030 verändern wird? Einige Aspekte dazu finden Sie hier entweder hier im Artikel oder im Teil 1 des gleichnamigen Beitrags. Auf Ihre Sicht der Dinge bin ich sehr gespannt.

Schlagworte: Mailingtage, NürnbergMesse, CO-REACH, B2B-Werbung, haptisch konzipierte Werbemittel, Sinne, Sehen, Hören, Fühlen, Bauchgefühl, Akquisition, Kundenbindung, Rückgewinnung, wirkungsvolle Ansprache, Textwirkung, Ideen, überzeugende Argumente, haptische Medien, miss BARTOZ, Ulrike Bartos, 2030, Vision, Utopie, absatzfördernde Werbung, Bloggen, Haptik, Crossmedia, Inbound Marketing, Content Marketing, Dialogmarketing, Storytelling, kreativ, Social Media, Text- oder Werbewirkung, Digital, Alpha-Zielgruppen, Personas, Werbebrief, Liftletter, sinnliche Eindrücke, Mailings, Balance zwischen Print- und Digitalstrategie, Inhalte, Botschaften, Gestik, 60plus, dritter Lenz, Demenz, Mimik, Körpersprache, Kommunikation, Kommunikationskanal, Zielgruppenauswahl, Text

Interessieren Sie sich auch für bevorstehende „Recaps“?

  • Frankfurter Buchmesse vom 08. bis 12. Oktober 2014. #fbm14 #selfpub #fbselfpub14 #ebook #ichbinautor
  • NEOCOM Fachmesse und Kongress für E-Commerce und Multichannel Handel, Düsseldorf, am 29. und 30. Oktober 2014. #NEOCOM

Abonnieren Sie gleich rechts in der Sidebar des Blogs meinen Newsletter, der in 2014 bis Ende des Jahres nur noch zwei Mal erscheint. Oder nutzen Sie meinen Blog-RSS-Feed. So erfahren Sie Neues stets aus erster Hand.

Auf einen Klick: Kennen Sie schon diese Artikel?

 

Diesen Artikel bewerten

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

Diesen Artikel Kommentieren

Ich freue mich auf Ihr Feedback


* Pflichtfeld