Ideenfutter

Für Experten, Führungskräfte und Umsatz-, Verkaufs- und Vertriebsverantwortliche in Unternehmen mit engem Zielgruppenfokus

Gerhard J. Ernest

von Gerhard J. Ernest | 16.07.2014

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Kreativität, komm her und küss mich!

Nach ein, zwei Gläschen Roséwein könnte man sich einreden, wir leben im Zeitalter der Kreativität. Kulturell und technisch gedacht mag das zutreffen. Wir sprechen hier von (Selbst-)Marketing, von der Verkaufe, vom Vertrieb, von Positionierung & Co. Und gerade hier liegt oft einiges im Argen. So meine Ansicht.

Deshalb mache ich eine beinharte Überleitung: Wann zuletzt hatten Sie den Eindruck: „Das ist aber mal eine außergewöhnlich kreative Internetpräsenz, die ich mir wegen des hohen Informationsgehalts merken werde?“ Oder liegt auf Ihrem Schreibtisch just eine Fachzeitschrift, die Sie fesselt, weil Sie deren redaktionelle Bildsprache als selten ästhetisch gelungen empfinden? Das sind zwei von 999 Beispielen, die verdeutlichen: Nur überdurchschnittlich Kreatives im Marketing-Mix bleibt in Erinnerung. Deswegen sind Sie doch hier, in meinem Blog, oder?

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Ist Kreativität Ihr zweiter Vorname oder schielen Sie nach Hilfe?

Heute gibt es für alles Erdenkliche Coaches, Seminare, Workshops, Webinare, Lernvideos, Apps, gedruckte Ratgeber und Fachportale. Selbstverständlich auch für Menschen mit Kreativitätsengpässen.

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Ob Sie mit Ihrem Kreativitätsgrad zufrieden sind oder gerade mit sich hadern: Ein spürbares Quäntchen mehr herausholen, ohne gleich eine Portion Euros in die Hand nehmen zu müssen, können Sie immer! Vielleicht entscheiden Sie sich dafür, ein vermeintliches Kreativ-Defizit mit den oben genannten Hilfsmitteln zu optimieren. Auch Kartensets oder ähnliche Hilfsmittel können wertvolle Dienste leisten. Informieren Sie sich über Kreativitätshilfen, die Ihren Ansprüchen, Ihrem Terminkalender und Ihrem Budget entsprechen.

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Welche der eben genannten Mittel oder Methoden Ihnen sympathisch oder für Sie praktikabel erscheinen, lassen wir jetzt mal außer Betracht. Okay? Auch Mindmapping, das als einziges Hilfsmittel von mir seit einigen Jahren genutzt wird, spielt in diesem Gedankenspaziergang keine Rolle.

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Welchen Stellenwert hat Kreativität für Sie?

Ziel dieser Zeilen ist es zu verdeutlichen: Kreativität ist ein Wirtschaftsfaktor. So meine persönliche Einschätzung. Und zwar nicht, weil ich zufällig dieser Zunft angehöre, sondern auch weil ich als Konsument so ticke. Was das heißt? Will mir jemand etwas verkaufen, informiere ich mich über XY oder 123, sortiert mein Hirn blitzschnell alles aus, was ich als Massenabfertigung empfinde. Bitte nicht mit Arroganz verwechseln; es sind vielmehr eine angeborene Portion Stilempfinden und der nimmermüde Drang, Unterschiede zu erkennen – oder im Sinne eines Auftraggebers welche zu schaffen. In meinem Fall durch überzeugende Ideen, Strategien, Texte und Konzepte.

Macht der Bohei um Kreativität Sinn?

Ob Solo-Unternehmer oder verantwortlicher Marketer in einem Unternehmen – mit kreativen Fachcontent– oder Verkaufsstrategien, Akquisitions-Unterlagen, Präsentationen, Podcasts, (Unternehmens-)Blogs, Apps, Mailings, Events oder Messemarketing und anderen Werkzeugen werden Sie im Idealfall die bestmögliche Werbewirkung erzielen. Und Ihre investierten Marketingtaler wesentlich schneller als Ihre Mitbewerber klingeln hören.

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Bestimmt heißt doch auch Ihr Ziel, größtmöglichen Return on Investment zu erwirtschaften, oder? Aha. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam gleich weiter ernsthaft über eine erfolgsentscheidende Frage nachdenken.

Sind Profession und Kreativität völlig unterschiedliche Stiefel?

Was Sie hier gerade lesen, ist kein Kreativitätstraining. Nach meiner Überzeugung lassen sich nicht alle persönlichen Defizite glattbügeln. Das trifft auf den Wirtschaftsfaktor Kreativität in ganz besonderem Maße zu. Ganz ehrlich, ich könnte nie ein guter Automechaniker werden. Auch wenn ich mich noch so anstrengte. Sie verstehen bestimmt, was ich Ihnen sagen will:

Kreativität ist ein angeborenes Talent, das im Idealfall von Kindesbeinen an getätschelt und aktiv gefördert werden sollte. Sie ahnen es bestimmt, auch das TÜV-gerechte Fertigmachen von fahrbaren Untersätzen erfordert berufliches Feingefühl. Ob das kreativ ist, entscheiden Sie bitte selbst. Erinnern Sie sich bitte daran, was Sie von mir einleitend hörten: Die vorliegende Betrachtung handelt von Kreativität unter monetären Aspekten. Es geht um die Steigerung des Profits, das Erzielen überdurchschnittlich hoher Gewinne, die Konzeption von Verkaufsunterlagen usw.

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Wie denken prominente Geister über Mehrwert, der durch Kreativität entsteht?

Logisch, bei meiner Betrachtung über Kreativität dürfen sich auch längst verblichene und aktuell extrem Erfolgreiche, über die Wirtschaftsmagazine, Fachzeitschriften und Internetforen berichten, zu Worte melden. Wozu das gut ist? Unterschiedliche Denkweisen und Interpretationen zu einem Thema, an dem ich gerade arbeite, bringen mich oft auf Gedanken, die ich im stillen Kämmerlein in Ruhe weiterspinne. Lassen Sie sich inspirieren!

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Mein Tipp: Probieren Sie das doch auch mal aus. Gleich danach plaudern wir beide weiter. Während Sie lesen, hole ich mir einen Kaffee. Sind Sie damit einverstanden? Ich bin mir sicher, Sie werden gleich interessante Zitate aufstöbern, die Ihre persönliche Einstellung zum Phänomen Kreativität in den Senkel stellt. Let’s go:

Bei Kreativen tritt jene Form von Stress auf, die man bisher mit hohen Positionen im Berufsleben verbunden hat. Auch viele Aspekte der Arbeit deuten die Kreativen gerne und empfindsam so eher als erfüllend denn als schlafraubend.
Scott Schiemann, Studienleiter, kanadischer Wissenschaftler, University of Toronto

Stimmt genau, was Schiemann sagt. In Stress gerate ich, wenn Arbeitsunterlagen plötzlich verschluckt wurden oder Abgabetermine plötzlich mit dem Terminkalender in argen Konflikt geraten. Ideenfindung raubt mir keinen Schlaf! Tja, und mit Erfüllung meint Schiemann wohl „Flow“. Das kann ich sehr gut nachempfinden. Reizt mich ein Thema, wirkt ein Auftrag fordernd, vergesse ich meist Zeit und Raum. Den Kühlschrank eher weniger. Leider.

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Man muss systematisch Verwirrung stiften, das setzt Kreativität frei.
Salvador Dali, Surrealist, Maler, Grafiker, Bildhauer, Bühnenbildner, Schriftsteller, 1904–1989

Verwirrung finde ich keinesfalls kreativitätsfördernd. Unruhe jeder Art führt bei mir zu Verzettelung. Und das wiederum blockiert die grauen Ideenperlen meines Hirns. Nee, nee. Immer schön Ordnung halten, dann funzt es auch besser mit dem Jonglieren mit kreativen Worten, Strategien und Konzepten.

Je mehr der Mensch sich selbst und seiner eigenen Kreativität verbunden ist, umso mehr ist er ein Bestandteil des Ganzen oder dem Nutzen des Ganzen.
Friedensreich Hundertwasser, Maler, Künstler, stark an Umweltschutz und Architektur interessiert, 1928–2000

Boah, das klingt ziemlich spirituell. Das gefällt mir gut! Kann mich noch gut erinnern, wie Hundertwasser im Fernsehen sein erstes Hausmodell vorstellte. Das Dach hatte er für einen riesigen Garten vorgesehen. Mit Kühen drauf und so. Hundertwassers Ansatz, sich als Teil des Universums zu fühlen, gelingt mir nicht immer. Aber das Nutzenbieten, ja, das ist mir sehr wichtig. Hat mal jemand einen Füllfederhalter da? Ich unterschreibe diese These glatt mit tiefblauer Tinte.

Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man überhaupt zu nichts kommen.
Albert Einstein, theoretischer Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, 1879–1955

Ich tausche Alberts Wort „Verstand“ gegen „starre Regeln“ oder „Mainstream“ aus. Dann passt das für mich. Wie denken Sie darüber? Über Ihre Kommentare freue ich mich. Mögliche Kanäle finden Sie gleich hier unten im Footer.

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Kreativität kommt von Technik, Intuition und Erfahrung.
Vivienne Westwood, britische Modedesignerin, *1941

Viviennes meist spektakuläre Kreationen finde ich mutig. Dennoch widerspreche ich ihr. Geniale Ideen sind meines Erachtens mit Technik weder blutsverwandt noch verschwägert. Herrschaften, aber Erfahrung und Intuition sind mobile Geister, wenn es um Einfallsreichtum geht.

Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer immer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität.
Philip Rosenthal, Industrieller und Politiker, 1916–2001

„Kosten“ ist ein negatives Wort. Viel netter klingt doch „Investition“, oder? Bei diesem Zitat denke ich zwangsläufig an Einwände potenzieller Kunden wie „so viel?“ Feilschen liegt mir weder privat noch beruflich. Schließlich ist das der Tod einer fairen Basis, besonders im Geschäftsleben. Weshalb man gelegentlich der Meinung ist, Kreative freuten sich über Honorardumping, ist mir oft ein Rätsel. Was glauben Sie, wie schräg mich der Scheffe einer Autowerkstatt oder mein Friseur bei einem solchen Versuch beäugen würden?

Ein kreativer Mensch ist primitiver und kultivierter, destruktiver und konstruktiver, sehr viel verrückter und sehr viel vernünftiger als der Durchschnittsmensch.
Viktor Frankl, österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Existenzanalyse und Logotherapie, 1905–1997

G e n a u ! Schade, dass diese Interpretation von dem Österreicher Frankl stammt. Deckt sich exakt mit meiner Denkweise.

Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.
Florence Nightingale, Begründerin der modernen Krankenpflege, Reformerin des Sanitätswesens, 1820–1910

Schönes Gedankenbild, das uns Florence hinterlassen hat. Finden Sie nicht auch? Statt Flügeln legte mir die Hebamme bei der Geburt zwei zu große Ohren mit in die Wiege. Zum Fliegen reichte diese kreative Gabe bisher leider nicht.

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Kreativität kann man nicht aufzehren. Je mehr man sich ihrer bedient, desto mehr hat man.
Maya Angelou, US-amerikanische Schriftstellerin, bekannte Menschenrechtlerin, *1928

S t i m m t. Hat man Kreativität intus, bleibt diese Gabe bis zum Schritt ins Jenseits erhalten. Und, Herrschaften, wer seinen Kreativitätsmuskeln lebenslang fordert, wird immer aus einem vollen Ideenfass schöpfen können.

Kreativität tut der Seele gut, und die Arbeit ist ein Prozess der Selbstfindung. Wenn Sie wissen, wer Sie sind, können Sie sich ausruhen.
Bette Midler, US-amerikanische Schauspielerin, Komikerin und Sängerin, *1945

J a w o h l. Bette, die ich übrigens sehr schätze, trifft mit ihrer Einschätzung den Nagel auf den Kopf.

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Was wir kreative Tätigkeit nennen, sollten wir nicht „Arbeit“ nennen, weil sie das nicht ist. Ich denke, dass Thomas Edison in seinen letzten fünfzig Jahren nicht einen einzigen Tag gearbeitet hat.
Stephen Butler, kanadischer Volkswirtschaftler und Schriftsteller, 1869–1944

Diese

Ansicht gleicht der weit verbreiteten These: Wer das, was er tut, liebt, arbeitet nie. Sehe ich anders. Auch das Einfangen und das wirkungsvolle Umsetzen von Ideen ist Arbeit. Und zwar richtige! Soweit ich weiß, starb Edison als armer Mann. Wollen Sie, dass Ihnen dasselbe passiert?

Kreativität lässt sich nicht willentlich oder gar als Opfergabe „abrufen“. Sie scheint sich tatsächlich dann am ehesten einzustellen, wenn der Geist entspannt ist und die Phantasie frei umherschwirren kann.
Morris Kline, US-amerikanischer Mathematiker, 1908–1992

E x a k t.

Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch zu arbeiten. Die meisten merken es bloß nie.
Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler, 1924–1984

Oh, oh. Bitte gewähren Sie mir hier ein energisches Veto! Ich kenne einige Menschen, die ziemlich ideenfrei sind. Dafür können die beispielsweise tolle Gartenmauern anlegen, was mir so gar keine Freude bereitet. Wie sieht es in Ihrem Umfeld aus?

Wirklich innovativ ist man nur dann, wenn einmal etwas danebengeht.
Woody Allen, US-amerikanischer Regisseur, Autor, Komiker und Schauspieler, *1935

Als Filmemacher genießt Woody meine Sympathie. Außer schrägen Filmen trifft auch seine Vorstellung vom Kreativ sein mitten ins Schwarze. Sagen Sie jetzt bitte nicht, bei Ihnen ginge alles stets nach Plan. Die spirituellen Geister aus dem Reich des außergewöhnlichen Gedankenflusses rächen sich an den Überheblichen. Vorsicht!

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Sind Sie kreativ? Machen Sie gleich einen Schnelltest!

Herrschaften, jetzt habe ich so viel über die Theorie des Kreativseins (furchtbar dröge Umschreibung, gell?) geschwafelt. Dass sich der Autor dieser Zeilen als Kreativling wähnt, haben Sie vermutlich mitbekommen (nach Referenzkunden, die dies bestätigen, dürfen Sie mich gerne fragen!). Aber jetzt sind Sie aufgerufen!

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So erfahren Sie, ob Sie kreativ sind

1. Schritt: Machen Sie den berühmt-berüchtigten Raumpflegerinnen-Test. Befragen Sie Personen Ihrer Wahl (schriftlich!). Möglichst solche, die oft beruflich mit Ihnen zu tun haben. Erfragen Sie, ob und welche der folgenden Eigenschaften auf Sie respektive Ihre Arbeitsweise und daraus abzuleitende Resultate zutreffen. Fügen Sie weitere Business-Attribute hinzu, in deren kreativem Licht Sie sich sehen. Diese Auflistung ist eine Sammlung gängiger Synonyme, die Suchmaschinen zum Thema „Kreativität“ ausspucken.

2. Schritt: Wenn Sie die oben genannte Fleißaufgabe gemeistert haben, vergleichen Sie die persönlichen Feedbacks, noch besser die schriftliche Auswertung Ihrer erstellten Checkliste, die klären soll, ob Ihnen Kreativität attestiert wird, mit Ihrer eigenen schriftlichen Liste bzw. Ihrer Selbsteinschätzung. Nur zu. Klar, ein solcher Test ist weder vollständig noch repräsentativ. Aber eine Tendenz werden Sie bestimmt ableiten können.

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Checkliste zur Ermittlung des Grades Ihrer Kreativität

Wenn es ums Stichwort „Einfälle“ geht, bin ich

O einfallsreich

O erfinderisch

O schöpferisch

O geistvoll/geistreich

O genial

O fantasievoll

O … Bitte ergänzen Sie diese Aufzählung gegebenenfalls.

Wenn es ums Stichwort „Begabung“ geht, fällt es mir leicht, …

O Gegebenes gedanklich durchzuschütteln, damit etwas völlig Neues, Ganzes entsteht.

O schlüssig zu argumentieren.

O mich in die Wünsche, Ziele und Vorstellungen fremder Branchen, Buyer Personas oder Zielgruppen einzudenken.

O neue Inhalte, Verfahren, Produkte, Marketing-Unterlagen verbal, zeichnerisch oder konzeptionell so spannend darzustellen, dass bei Dritten der Will-ich-haben-Muskel angesprochen wird.

O einzugestehen: „Ich bin für meinen Job auserwählt.“ Oder: „Das kann vermutlich niemand anders so genial wie ich.“

O … Bitte ergänzen Sie diese Aufzählung gegebenenfalls.

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Wenn es ums Stichwort „Ideen-Entwicklung“ geht, blühe ich auf, wenn ich …

O Technisches, Produktspezifisches oder Unternehmens-, Entwicklungs- sowie Abteilungs-Relevantes in Wort, Bild, audiovisuell und crossmedial Dritten „schmackhaft“ machen will.

O … Bitte ergänzen Sie diese Aufzählung gegebenenfalls.

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Berechtigt „bestätigte“ Kreativität zum Ausruhen?

Ein fettes Nein! Herrschaften, haben Sie etwa selbst schon einen Markenstatus erreicht? Dann brauchen Sie nicht weiterzulesen. Oder wenn Sie für einen namhaften Markenartikler arbeiten, dem die Welt zu klein ist und der sich emsig nach Grundstückspreisen auf dem Mond erkundigt. Soll heißen, das Umsatzwachstum galoppiert nicht (mehr) um jede Ecke. Deshalb gilt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verstärkt die Parole: „Be different or die!“

Ich unterstelle mal, Sie dürfen sich beim vorherigen Kreativitäts-Check als genial einstufen (oder haben sich so

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eingestuft). Gratulation! Aber Sie können künftig nicht acht Tage die Woche, vierundzwanzig Stunden am Tag Ihr geniales Haupt mit Lorbeerblättern kühlen. Was dagegen spricht?

Erstens: Das Ausruhen auf dem Kreativ-Gipfel ist existenzgefährdend. Sie wissen doch, Stagnation bedeutet immer Rückschritt. Und: Es schießen ständig neue Mitbewerber aus dem Boden. Sie können noch so gut sein. Wenn Sie auf Ihrem dickgepolstertem Kontor-Lederfauteuil festkleben, wird man Sie überholen.

  • Die Lösung für Unternehmer, Selbstständige und Investoren:

Generieren Sie im Sinne der Abteilungs-, Distributions-, Marketing- oder aller übergeordneten Unternehmensziele Ideen, entwickeln Sie messbare (Einzel-)Maßnahmen, auf die Sie stolz sein können. Ob Sie solche Leistungen einzeln oder in einer Gruppe erarbeiten: Geben Sie sich nie mit Unausgereiftem zufrieden. Verändern Sie ihren Blickwinkel!

  • Die Lösung für Angestellte:

Zweitens: Wenn Sie Austauschbares bieten, werden Sie übergangen, und vermutlich immer weniger Geld dafür erwirtschaften, so sinngemäß die nüchterne Prophezeiung des US-Sozialforschers Michael Goldhaber. Quelle: Tom Peters, „Re-imagine, Spitzenleistungen in chaotischen Zeiten“.

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Kreativität steigern, geht das?

Meine Meinung sowie einige Impulse dazu hörten Sie bereits ziemlich am Anfang dieses Beitrags. Eine effektive Möglichkeit, den Hirnschmalz zielgerichtet(er) einzusetzen, ist das Schaffen einfacher Rituale. Tipp, der Ihnen außer Disziplin keinen einzigen Cent abverlangt: Mir zum Beispiel hilft das Strukturieren des Tages sehr viel. Morgens stehe ich meist mit dem ersten „Göiger“ auf – das ist fränkischer Dialekt und heißt „Hahn“.

Und was halten Sie von den folgenden beiden Vorschlägen?

Idee 1: Legen Sie sich schnellstmöglich ein Ritual zu. Beispielsweise auch das Frühaufstehen, um Brainwriting zu praktizieren oder in aller Ruhe, ungestört, Selbstvermarktungs-Strategien zu entwickeln. Oft fliegen mir schon bei Tagesanbruch Headlines, Themen für Blogbeiträge, Monats- oder Jahresprojekte zu. Ideen, denen ich längeren zeitlichen Vorlauf einräumen kann, kommt das zugute. Der Vorteil: So kann ich länger brüten, ergänzen oder weniger Sinnvolles (klar, kommt auch vor – bin ich Batman?) verwerfen. Damit habe ich vor etwa fünf Jahren begonnen. Rückblickend stelle ich fest, dass die frühe Stunde des ersten Hahnenschreis jeweils zur kreativsten Zeit des Tages wird. Die folgenden Stunden widme ich überwiegend dem Schreiben, der Büroorganisation oder dem auftragsbedingten Konzepteschmieden.

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Idee 2: Benutzen Sie die Natur! Die Mystikerin Hildegard von Bingen sorgte mit ihren Empfehlungen zu Spiritualität und zum Gesundbleiben bereits im Mittelalter für großes Aufsehen. Im übertragenen Sinn war Hildegard, die heute überwiegend für ihre Erkenntnisse in der Naturmedizin geschätzt wird, eine begnadete Kreative. Außer Lebens- und Gesundheitsregeln plädierte die resolute benediktinische Klosterfrau dafür, die Kraft der Stille und die Magie der Natur zu nutzen. Die spirituelle Lady war mit ihren Thesen wie „Natur macht den Kopf frei“ ihrer Zeit gedanklich weit voraus.

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Deshalb: Tanken oder optimieren Sie Ihre Kreativität im Freien. Hildegard prägte den Begriff „viriditas“, was Sie als Grün-, Spann- oder Grundkraft interpretieren können. Laufen im Grünen als Ritual, das wäre es doch, oder? Ganz ehrlich, ganz plakativ: Das fällt mir seit Jahren sauschwer. Noch ehrlicher, es gelingt mir trotz im Morgentau gefasster Vorsätze (noch) nicht. Herrschaften, kennt oder praktiziert ihr zum Erlangen und dem Halten des Idealgewichts eine kreative, schmerzfreie Lösung? Sendet mir bitte rasch ein Signal. Danke.

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Erzeugt Ihr Marketing Informationslust, weckt es spontan Besitzwunsch?

Speziell allen, die enge Marktnischen bedienen, empfehle ich: Setzen Sie deutlich kreativere Lösungen ein als Ihre Mitbewerber. Wir alle drohen in industriell hergestellten Massenprodukten unterzugehen.

Menschen, die jede Woche beruflich über Existenzielles wie Verkauf, Akquisition, Vertrieb, Schaffung und Festigung von Alleinstellungsmerkmalen entscheiden oder Entscheidungen (mit-)verantworten, sollten sich mindestens einmal täglich an die Nase fassen, um zu fragen:

Auf welche Art von Marketing reagiere ich überhaupt noch? Bis zu zehntausend Werbeimpulse fliegen jedem von uns täglich um die Ohren. Wie viele Botschaften, welche – und vor allem, welche visuellen, haptischen, olfaktorischen oder verbalen Wahrnehmungen – könnten Sie mir jetzt aus dem Stehgreif herunterbeten? Vermutlich erschreckend wenige, oder?

Worauf ich hinaus will?

Auf die Einzigartigkeit, die jeder Text, jedes Foto, jedes Konzept, jedes Produkt, jedes einzelne Werbemittel haben muss. Ja, muss. Sonst verpufft Ihre ganze Liebesmüh ungehört, ungelesen, unbeachtet, nicht gekauft.

Habe ich sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, damit Buyer Personas, meine Zielgruppe oder favorisierte Branchen und Netzwerkpartner erkennen: Sie oder das Unternehmen, für das Sie arbeiten, bieten Außergewöhnliches? Idealerweise sollte das mit einer ausgefeilten, dialogfördernden Akquisitionsstrategie beginnen.

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Worauf ich hinaus will? Sprechen Ihre Verkaufs-, Image-, Messe- und Crossmedia-Werkzeuge eine im Sinne des Unternehmens einheitliche Sprache (Corporate Words)? Oder verschwimmt Ihre Neukundengewinnung bzw. Kundenbindung zu einem für die Buyer Personas, die Wunschkunden oder die Zielgruppe undefinierbaren Brei?

Einige abschließende Worte: Herrschaften. Leicht möglich, dass Sie Ihren Markt, Ihre (Dialog-)‌Marketingziele als schwierig, derzeit unlösbar oder Ihre potenziellen Kunden als zu anspruchsvoll einschätzen. Kreativere Texte, wirksamere Akquisitions-Ideen und eine geniale crossmediale Kundenansprache sind die Voraussetzung, von Leads & Co. geküsst zu werden. Sinnbildlich, wir verstehen uns?!

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Mein Angebot: Kreative Leistungen, die Ihnen Neukunden bringen und Bestandskunden bei Laune halten. Womit? Mit ausgewählten, bewährten Werkzeugen und dreißigjähriger Erfahrung, die so manchen Generation-Y-Marketer in den Schatten stellen. Gerne berate ich Sie – oder arbeite nach Ihren Angaben ein individuelles Angebot aus. Think creative! + 49 (0) 9323 870 99 44. Ihre E-Mail können Sie gleich unten rechts an mich senden.

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