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Gerhard J. Ernest

von Gerhard J. Ernest | 04.12.2013

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Dialekt als Werbesprache: Was halten Sie davon? Dialekt in Österreich (Teil 3)

Es ist wichtig, Menschen in ihrer eigenen Sprache anzusprechen“ so Lee Iacocca. Dabei dürfte der amerikanische Top Manager wohl kaum an eine landes- oder regionaltypische Sprachfärbung gedacht haben. Und doch drückt diese kurze Satz schnörkellos aus, was mich zum Schreiben der Artikelserie „Dialekt als Werbesprache“ bewegte. Kennen Sie übrigens schon Teil 1 und Teil 2?

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Foto: Ernest

Was heißt „Dagluanga“?

Ob Sie die Alpenrepublik Österreich in Ihr Herz geschlossen haben oder nicht. Bestimmt kennen Sie aus Urlauben,

Geschäftsreisen oder auch nur durch eine kurze Rast auf dem Weg in südliche Gefilde den dortigen landestypischen melodischen Umgangston. Wien, Graz oder Velden am Wörthersee: überall werden Sie gelegentlich Wörter, Stories oder Kampagnen aufschnappen, die auf Ihrer Stirn ein dickes Fragezeichen aufwerfen. Wissen Sie beispielsweise was „Dagluanga“ ins

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Hochdeutsche übersetzt heißt?

Kennens an Boalgroba?

Wer das Glück hat, sich einige Tage in Österreich aufhalten zu können, wird außer Unterhaltungen mit Einheimischen garantiert auch mit österreichischer Werbung in Kontakt kommen. Speziell für norddeutsche Piefke-Ohren mutet so mancher Radio-, Fernseh- oder Viral-Spot ziemlich exotisch an. Herrschaften, obwohl ich den weinfränggischen Dialekt seit Kindesbeinen an strapaziere, haut es auch mir gelegentlich die Sprachsicherung durch.

Den Österreicher Falco, der mit Rock Me Amadeus die internationalen Hitparaden stürmte, habe ich sehr gut verstanden. Auch noch den Ohrwurm Ba-Ba-Banküberfall, geträllert von der Band die Erste Allgemeine Verunsicherung. Hätte man mir noch vor wenigen Tagen in einem österreichischen Werbespot vom „Boalgroba“ erzählt, ich hätte glatt so ein nettes Dialektgenie wie Mag. Christina Friedsam konsultieren müssen. 26 Dialekt-Beispiele aus Österreich, die unter Mitwirkung meines Faceguck-Spezls Herbert the Chi entstanden, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein für alle, die Dialekt als Werbesprache einsetzen oder künftig besser verstehen möchten.

Bitteschön, was heißt „dreant“?

Angenommen, Sie verlustieren sich während eines Wochenendurlaubs in einem Kino. Österreichs. Wären Sie

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in der Lage, das Wort „dreant”, das Sie im Vorfilm akustisch über die Leinwand erhaschen, zu interpretieren? Hab‘ ich mir fast gedacht. Wird höchste Zeit, dass ich Ihnen Thomas Neumayer, der in Scharten, einem 2000-Seelendorf im österreichischen Hauruckviertel lebt, vorstelle.

Thomas, 26, lernte ich wie übrigens auch Christina, virtuell bei den Vorbereitungen zu dieser Artikelserie „Dialekt als Werbesprache“ kennen.

Welchen Dialekt spricht man in Eferding, dem Bezirk, in dem Sie leben?

Thomas Neumayer: In meiner Heimat Eferding spricht man oberösterreichischen Dialekt. Man könnte diesen auch als „schlompades Deitsch“ bezeichnen, da man einzelne Wörter zusammenfasst oder einfach weglässt (z. B. statt „wir haben“, „hobnma“). Ich glaube, dieser ist dem bayrischen Dialekt gar nicht so unähnlich…

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Foto: Mag. Christina Friedsam

Sie sind Internetexperte, 26 Jahre jung, für die Technik des Blogs von Herbert the Chi zuständig. Kommunikation und Werbung bestimmen Ihren Alltag. Sprechen Sie zuhause Dialekt? Wie unterhalten Sie sich mit Ihren Kollegen – wie mit Kunden?

Thomas Neumayer: Zuhause spreche ich ausschließlich Dialekt, da auch meine Familie und mein Freundeskreis aus Oberösterreich stammen. Auch mit Kollegen spreche ich in oberösterreichischen Dialekt. Bei Kunden bemüht man sich natürlich, etwas „schöner“ zu sprechen und nicht zu sehr in Mundart zu verfallen. Schließlich soll mich ein Wiener genauso gut wie ein Nord-Deutscher verstehen.

Denken Sie, es ist eine Altersfrage, ob man sich für Dialekt in der Werbung begeistert?

Thomas Neumayer: Dies hängt sehr stark von der Art der Kampagne ab. Je nach gewünschter Zielgruppe wird die Begeisterung dementsprechend ausfallen. Bei uns in Österreich gibt es einige TV-Werbespots, die in tiefstem oberösterreichischen Dialekt vertont werden. Meist sind dies Werbungen, die eine Zielgruppe von unter 20-Jährige ansprechen sollen. Und das Konzept funktioniert meiner Meinung nach auch gut!

Obwohl Dialekt sich ideal eignen würde, die Alleinstellungsmerkmale eines Unternehmens zu betonen, kenne ich keine gewerbliche deutsche Internetseite, die komplett in Plattdeutsch oder Niederbayerisch gehalten ist. Klar, das Internet spricht Menschen weltweit an. Man weiß nie, wer welche Informationen sucht. Viele Website-Texte werden sowohl in deutsch als auch in englisch veröffentlicht. So ließe sich auch (österreichischer) Dialekt als Zweitsprache einsetzen.

Ist Ihnen ein entsprechender Internetauftritt in Österreich bekannt?

Thomas Neumayer: Ich kenne keine Internetseite, die komplett in Mundart gehalten ist. Es gibt jedoch einige Firmen, die für ihren Slogan bewusst auf Tradition setzen und Dialekt verwenden, wie z. B. der Sportfachhändler Eybl mit seinem Claim „Warst beim Eybl hast ein Leibl“.

Sind Sie als Internetfachmann der Auffassung: Ja zum österreichischen Dialekt in Print, Radio, TV, als Kinowerbung oder als virales Video. Aber für Internetwerbung ist Dialekt generell ungeeignet?

Thomas Neumayer: Meiner Meinung nach ist Internetwerbung in Dialekt eher ungeeignet. Die Erwartungskonformität beim User wird nicht erfüllt, da dieser eher mit einem hochdeutschen Text rechnet und wahrscheinlich das Ziel verfehlt werden würde. Gerade bei Suchmaschinenmarketing würde man mit Dialekt keinen Erfolg erzielen, da die Suchbegriffe, die vom User eingegeben werden, bestimmt in Hochdeutsch formuliert sind. In anderen Bereichen (Radio, TV, Print) ist ein Dialekt aber sehr wohl

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einsetzbar, wirkt sympathisch und weckt eventuell sogar Emotionen.

Gibt es in Österreich ein Werbeformat, dessen Witz, Originalität oder Einzigartigkeit Sie als besonders gelungen empfinden?

Thomas Neumayer: Spontan fällt mir hier kein gutes Beispiel ein. Ich denke, in der österreichischen Werbewelt steckt noch sehr viel Potential…

Herzlichen Dank. Und ein kräftiges Wau an Herbert the Chi.

 

  • Ungeachtet Ihrer Nationalität, kennen Sie ein interessantes Dialekt-Beispiel aus Österreich?
  • Finden Sie, Werbung sollte für alle verständlich sein. Sprachfärbung oder gar Dialekt, haben in der Werbung nichts verloren?
  • Befürchten Sie im Sinne der Werbetreibenden, Budgets könnten durch die Integration von Dialekt in der Werbung Streuverluste erzeugen?
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Foto: Ernest

PS: Schauen Sie bei MEHR SEX IM TEXT doch öfters mal vorbei. Gründe, die Sie dazu motivieren können, erkennen Sie ganz oben in der Menüleiste unter der Slideshow. Diese Serie „Dialekt als Werbesprache“ setze ich übrigens fort. Schwyzerdütsch, Rätromanisch,

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Fränggisch, Badensischer, Niederbayerischer, Sächsischer, Berliner und Kölscher Dialekt sind Themen, die Sie hier bald lesen werden.

Lesen Sie hier bitte gleich weiter:

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