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Gerhard J. Ernest

von Gerhard J. Ernest | 27.11.2013

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Dialekt als Werbesprache: Geografische Unterschiede (Teil 1)

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Herrschaften, die Beleuchtung dieses Themas liegt mir sehr am Herzen. Denn ich bin im Weinfränggischen 1955 geboren und schmiede die 26 Buchstaben des Alphabets täglich zu Werbesprache. Ich würde gerne alle am Thema Interessierten zu einem Schälchen Kaffee einladen, um über das Ach und Weh der Sprachfärbung zu diskutieren. Wird für mich vermutlich viel zu teuer. Und in meiner jetzigen Lebensphase zeitlich wohl kaum mehr zu realisieren sein. Okay, ich spüre, Sie gönnen sich einige Minuten, um sich anzuhören, was dem Sohn einer aus dem Sudetenland stammenden, zwangsläufig in das Weinfränggische Emigrierten zum Thema „Dialekt als Werbesprache“ auf den Nägeln brennt. Dazu ist ein kurzer Abstecher in meine Kindheit erforderlich.

Ei, erinnere Sie sisch noch an die Hesselbachs?

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Foto: Ernest

Ist Ihnen

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die hessische Kultserie „Familie Hesselbach“, mit der ich um 1960 erste Schwarzweiß-Fernseh-Erlebnisse hatte, bekannt? Das Televisionsgerät erfüllte in meiner behüteten Kindheit noch die Funktion eines Altars. Will sagen, das unförmige TV-Gerät thronte stolz auf einer selbstgezimmerten Sperrholzablage in der Wohnzimmerecke. So hatten wir freie Sicht auf den Familienhäuptling „Babba Hesselbach“. Die Story der fiktiven Hesselbachs drehte sich wie heutige Seifenopern um Familienzwist, Liebe, Neid, Glück, Heirat. Und natürlich um den Broterwerb der Familie Hesselbach, eine kleine Druckerei. Dass auch ich später einmal erste Lorbeeren in der Druckbranche ernten sollte, stand damals noch in den Sternen. Komisch, ich erinnere mich

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noch heute sehr gerne und ganz genau an das hessische Gebabbel. Warum? Weil mir das Sprechen von Dialekt bis ritalin online pharmacy zum heutigen Tag allgegenwärtig scheint. Früher schnappte ich gelegentlich sudetendeutsche Dialektfetzen meiner Oma auf, auf die ich mich noch heute sehr gerne rückbesinne. Diese waren eng mit der k.u.k.-Zeit verknüpft. Sie merken: Ich bin in Sachen Dialekt familiengeschichtlich stark vorbelastet.

Mögen Sie Sprachfärbung?

Freude am Umwursteln, Neu-Verknüpfen und dem Argumente-Anbandeln hatte ich schon immer. So gerieten Aufsätze, die „Fräulein Meier“ mir als Deutsch-Hausaufgabe andiente, meist zu kitschigen Arien. Heute nennt man solch unausgereifte Sprachergüsse wohl eher „Argumented Reality“. Lehrkörper – ja, so hießen die Fräuleins und Herren der Wissensvermittler damals noch – erkannten meine Begabung (Herrschaften, so nachzulesen in meinen frühreifen Grundschulzeugnissen!) damals meistens mit der Note gut an. Heute wäre mir „gut“, was die Beurteilung meiner Arbeit betrifft, viel zu seicht. „MEHR SEX IM TEXT“ – das sagt doch alles, oder?

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Foto: Ernest

„Sprachfärbung“ früher auf dem Papier, heute überwiegend in Pixel-Arien tunlichst zu vermeiden, war und ist mir eine Ehrensache. Stadtmenschen, viagra plus Very-busy-Business-People und vor allem Jugendliche empfinden Mundart, die auch heute noch auf dem Land Usus (welch seltenes Wort!) ist, oft als kleinkariert oder dorfdeppert. Auch Sie hören vermutlich, geht es um Wesen, die des Hochdeutschens nur humpelnd mächtig sind, speziell von Pubertären gelegentlich: „Oh, wie peiiiiiinlich!“

Unser Zeitalter, besonders das tägliche 26-Stunden-Gieren nach (noch) ausgefeilteren Keyword-Strategien, erlaubt im Suchmaschinenmarketing keine boairischen- oder religions- und landestypischen verbalen Ausrutscher. Mit Verlaub, würden Sie einer 73,5-jährigen in Big Apple New York geborenen Amerikanerin, die sich für die seltene Spezies Eichkatzen interessiert, als Suchergebnis „oachkatzerlschwoaf“ präsentieren? Sie wären als möglicher Geschäftspartner wohl gleich online viagra unten durch.

Stimmen Sie mir zu: Dialekt degradiert einen Menschen weder zum Alpöhi noch zum vor sich hin dümpelnden Proleten? Zeitgenossen, die „es“ geschafft haben, sind der lebende Beweis dafür: Dialekt-Sprech baut keine Hürden auf, sondern ist internationäschl. Schnell dazu zwei Beispiele aus Österreich, dem liebenswerten Sommerfrischeland meiner frühen Jahre:

Arnold Schwarzenegger, geboren im steiermärkischen Thal. „Alois“, so der zweite Vorname des legendären Terminators und Politikers, erlangte seiner filmischen und politischen Karriere wegen Weltruhm. Trotz der österreichischen Sprachmelodie.

Florian Gschwandtner, Gründer und Geschäftsführer der hippen Sportmarke „Runtastic“. Den fleißigen Motor des appgetriebenen Unternehmens, dessen Firmensitz nahe der Landeshauptstadt Oberösterreichs Linz liegt, zitiert das Magazin Business Punk mit den Worten: „Das Potenzial für eine Milliarden-Firma ist da. Ma san ready.“

Beiden Herren zolle ich großen Respekt.

Warum „Faschiertes“ ein Dialektportal ins Leben rief

 

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Foto: Ernest

Gründlich wie ich bin, recherchierte ich zu Beginn dieser Artikelserie, was Herr Google zum Thema Dialekt in Österreich hergibt. Schnell wurde ich fündig. Ich bin auf das Portal www.ostarrichi.org gestoßen. Roland Russwurm, der Initiator und Inhaber dieses Portals, antwortete auf meine Frage, was ihn dazu bewegte sich diese Fleißaufgabe aufzuhalsen, folgendes:

„Hallo Gerhard,

nachdem ich von Österreich nach Deutschland gekommen bin und ich hier als Trainer eine Menge Schulungen gegeben habe, fielen mir die Unterschiede zum ersten Mal deutlich auf und ich wollte das Ganze (für mich persönlich) niederschreiben. Nachdem ich gerne Webseiten baue, hat es sich so ergeben, dass die Seite entstanden ist.

Aber der konkrete Auslöser war, als ich in Deutschland ’50 dag Faschiertes kaufen wollte – da war es mir klar, hier ist Aufklärung notwendig.

Roland Russwurm“

Austrian-Dialekt finde ich originell. Und Sie?

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Foto: Ernest

Leser, Buyer Personas, Befürworter und Allseits-Suchende außergewöhnlicher Worte, lasst euch, von mir, dem Weinfränggelndem, gesagt sein: Ich schreibe für mein Leben gerne. Wie sollte es anders sein, natürlich auch des schnöden Mammons wegen. Rechtzeitig vor dem Start des Blogs stellte ich das Karmasofa in mein Büro. Hier empfange ich künftig interessante Interviewgäste, die hinsichtlich geschäftlicher Erfolge und unternehmerischen Wachstums (oft) ähnlich ticken wie ich. Seit Ende 1986 bin ich selbstständig. Ich versichere Ihnen, mit

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allen Aufs und (Sit-)Ups, die möglich sind. Mir wird täglich bewusster: Skalierbare Erfolge wie Return on Investment sind mit den mütterlicherseits vererbten Tugenden wie Fleiß, Bescheidenheit und Disziplin machbar. Aber nicht zu erzwingen.

Mensch, merken Sie’s auch? Gelegentlich verplaudere ich mich. Noch vor wenigen Zeilen fragte ich, „mögen Sie Sprachfärbung“? Sie nicken mir ein scheues Ja zu? Schön. Dann klicken Sie gleich hier. Obwohl ich ein zurückhaltender Mensch bin (der seinen USP durchaus in Szene zu setzen weiß!), geht es beim Blogstart ausnahmsweise mal nur um mich. Herbert the Chi, mein vierbeiniger alpenrepublikanischer Faceguck-Spezl, hat mich so lange sekkiert, bis ich ihm einwilligte: Ja, ICH werde die Interview-Reihe auf dem Karmasofa eröffnen. Achten Sie bitte auf die Fortsetzung von „Dialekt als Werbesprache Teil 2“.

Herbert the Chi ist übrigens wie alle kreativen Weinfranggen multikulturell denkend. Über den richtigen Gebrauch treffsicherer Sprache weiß Herbert the Chi bestens Bescheid. Über ihn, den kleinen Charmeur, der über sein aufregendes Leben bei Twitter, Facebook und auf seinem Blog stets Aktuelles berichtet, tricare online pharmacy erfahren Sie bald mehr. Und wenn Sie wollen, auch weshalb ich diesen Blog ins Leben gerufen habe.

Plagen Sie im Zusammenhang mit dem Thema Dialekt als Werbesprache Fragen wie:

• Herrschaftszeiten, was bitteschön bedeutet das österreichische Wort „Bim“? Oder was verbirgt sich hinter der Buchstabenkombination „sekkiert“? Entweder greifen Sie gleich zum Hörer und wählen + 49 (0) 9323 870 99 44.

• Oder Sie schreiben mir eine kurze E-Mail: ge@gerhardernest.com. Noch schneller geht es direkt, wenn Sie mir über diesen Blog ein Zeichen geben.

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Foto: Ernest

P.S.: Schauen Sie bei MEHR SEX IM TEXT doch öfters mal vorbei. Gründe, die Sie dazu motivieren können, sehen Sie ganz oben in der Menüleiste unter der Slideshow. Diese Serie „Dialekt als Werbesprache“ setze ich übrigens fort. Schwyzerdütsch, Rätromanisch, Fränggisch, Badensischer, Niederbayerischer, Sächsischer, Berliner und Kölscher Dialekt sind Themen, die Sie hier bald lesen werden.

Lesen Sie hier bitte gleich weiter:

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