Ideenfutter

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Gerhard J. Ernest

von Gerhard J. Ernest | 16.10.2013

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Vom Glück des Ruhestandes

Roland Otto Seufert vermisst seine frühere Tätigkeit nicht

„Ihr werdet euch noch wundern, wenn ich in Rente bin! Sobald der Stress vorbei ist, dann lang ich nämlich hin!“, trällerte Udo Jürgens 1978 ganze 15 Wochen lang in den Hitparaden. Der Schlager- und Chansonsänger sang im Refrain weiter: „Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuß! Mit 66 Jahren ist lange noch nicht Schluß.“

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Foto: Ernest

„Schockstudie: Angst vor Altersarmut wird immer größer!“ So die Schlagzeile einer großen Boulevardzeitung vom 22. Februar 2007. Gleich darunter: „Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach und der Postbank.“ Viele (Vor-) how does cialis work with alcohol Ruheständler sind beunruhigt. Vor diesem Hintergrund besuchte ich Roland Otto Seufert, meinen Nachbarn, einen „unruhigen, selbstbewussten Rentner“, der diese Ära nach seiner über 45-jährigen Erwerbsarbeit als größte Herausforderung seines ganzen Lebens sieht.

Gedanken übers Leben

Endlich leben oder lamentieren? Genauso wie viele andere, viagra online sah sich auch Roland Otto Seufert im besten Alter von 59 Jahren vor diese schwierige Aufgabe gestellt. Aufgrund rückläufiger Umsätze arrangierte sich der heute über 70Jährige nach 29 erfolgreichen Jahren als medizinisch-technischer Kaufmann mit seinem Arbeitgeber: Seufert, des täglichen wachsenden Erfolgsdrucks überdrüssig, ging 2002 im guten Einvernehmen in den Vorruhestand. Aufgrund massiver Einsparungen im Gesundheitswesen wurde es für ihn und seine 28 Kollegen Tag für Tag schwieriger, die hochgesteckten Umsatzziele zu erfüllen. Obwohl er sich immer im Umsatz-Mittelfeld befand, entschloss er sich, rechtzeitig aufzuhören. Rückblickende Erkenntnis des dreifachen Vaters: „Das war der beste Entschluss meines Lebens.“

Der gelernte Einzelhandelskaufmann, von frühester Jugend an sozial engagiert, wurde 1945 geboren und wuchs zusammen mit elf Geschwistern im unterfränkischen Kitzingen auf. Sein Berufswunsch seit Kindesbeinen an: „Irgendetwas mit Gesundheit und Medizin.“ Neben dem Vollzeitjob und der Rolle als Ernährer blieb ihm nie Zeit für sich.

1984, als seine zwei-, sechs- und siebenjährigen Kinder ihre Mutter am meisten gebraucht hätten, verließ diese die Familie. „Ohne Vorankündigung, zusammen mit dem neuem Partner wanderte meine Frau nach Südafrika aus.“ Die neue Rolle als Familienmanager und Geldanschaffer in einem verlangte von Seufert viel Disziplin, Ausdauer und Verzicht. cialis blog Seuferts Kinder – mittlerweile „aus dem Nest ausgeflogen“ – hielten und halten ihn

noch immer in Trab. So lebte der Vorruheständler ab 2005 für 18 Monate im südspanischen Marbella. Während sein Sohn dort jobbte, führte er den gemeinsamen

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Haushalt. Nebenbei testete Seufert, der gerne als Single lebt, die andalusischen Lebensgewohnheiten. Sein Lebensmotto: „Erst wer nichts mehr tut, kann genießen und nimmt Dinge wahr, an denen er bislang achtlos vorbeilief.“

Auf die innere Stimme hören

Herr Seufert, man unterstellt Ruheständlern ja gerne, das Glück gepachtet zu haben. Jean-Paul Sartre, der französische Philosoph, war der festen Überzeugung: „Wir haben die Freiheit, glücklich zu sein – und die alleinige Verantwortung, es auch zu werden.“ Was ist für Sie das größte Glück?

Roland Otto Seufert: Wissen Sie, das einzige, das „große“ Glück, das Medien täglich vorgaukeln, dem viele, gerade jüngere nachjagen, habe ich von jeher angezweifelt. Das größte Rentnerglück (lacht) ist für mich der Luxus, heute ohne Zwänge in den Tag hinein leben zu können. Während ich früher vom Wecker und vom Terminkalender getrieben Tag für Tag den Kühlschrank füllte – für drei Kinder, wohlgemerkt – und quasi nebenbei in einer Person Vater, Mutter, Seelentröster, Hasen-, Katzen- und Hundepfleger war, erfüllte ich meine Hauptrolle als Vater mit Leib und Seele. Erst jetzt kann ich cialis generic canada es mir täglich leisten, auch auf das Bauchgefühl, auf meine innere Stimme zu hören. Konkret: Glück heißt für mich, los zu radeln, wenn es mir auf dem Sofa oder am PC zu nervig wird (lacht). Klar muss ich Haus und Auto unterhalten, aber nach dem „Ausstieg“ verzichte ich bewusst auf überflüssigen Konsum jeder Art. Glauben Sie mir, das befreit unheimlich!

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Foto: Ernest

Stichwort „Sinn des Lebens“: Gerade reife Menschen werden mit Ratgeberbüchern, Fernsehsendungen und allen möglichen „Neuigkeiten“ in Internetportalen sowie Tipps regelrecht überschwemmt, wie man das bestmögliche aus dem dritten Lebensabschnitt herausholt. Haben Sie Ihr „Rezept“ dafür schon gefunden?

Roland Otto Seufert: Ich bin zwar kein Buddhist, aber

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trotzdem faszinieren mich Ideen sehr, die auf diesem Hintergrund basieren. So hängt in meiner Küche eine Dalai-Lama-Postkarte, worauf sinngemäß folgendes steht: Nicht das Geschäftemachen und der Reichtum geben den Menschen Zufriedenheit … Alle, die in einem Lebensabschnitt ihre ganze Energie ins Geldmachen stecken, werden eines Tages spüren, dass dies nicht die Antwort auf ihr Leben ist. Diese Erkenntnis finde ich sehr klug und – für mich – zutreffend. Übrigens: Danach lebe ich nicht erst seit

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meinem Ausstieg, sondern bereits fast mein ganzes Leben. So war und ist protzige Besitzanhäufung nach dem Motto ‚Mein Pferd, mein Zweiturlaub, meine neue Hightech-Espressomaschine kein Ziel von mir! Wohlgemerkt: Ich freue mich für jeden, den so etwas, ein solcher Status zur Wallung bringt … Aber ich brauch‘s wirklich nicht!

„Alt werden ist nichts für Feiglinge“ – so richtete einst der Schauspieler Blacky Fuchsberger vor seinem achtzigsten Geburtstag seine cialis generic Worte an die Presse. Der Schauspieler Johannes Heesters, der weit über 100 geworden ist, blies in ein ganz anderes Horn. Auf seine Zipperlein angesprochen, meinte er: „Totgesagte leben länger!“ Welche Ängste quälen Sie beim Älterwerden? Und: Verfolgen Sie ein übergeordnetes Lebensziel?

Roland Otto Seufert (zögernd): Also, Angst im klassischen Sinn kenne ich nicht. Vielmehr will ich bewusst mit reduziertem Komfort noch mehr Genuss und Freude in mein Leben holen, möchte noch mehr ich selbst sein. Und natürlich will ich für meine drei Kinder und Enkel ein Kumpel und Helfer sein … Na ja, ab und zu habe ich Bedenken, ernsthaft krank zu werden. So hatte ich kürzlich einen Herzinfarkt, den ich – toi, toi, toi – ohne Nachwehen hinter mich gebracht habe. So soll’s noch lange bleiben. Erfülltes Dasein knüpfe ich nicht an Zahlen, welche die einhundert überschreiten. Allein schon die trüben Aussichten wie drohende Zweiklassenmedizin, unwürdige Pflege und so weiter und so fort schrumpfen meinen Wunsch Nummer eins auf das Wesentliche: Hast du deinen inneren Frieden gefunden, werfen dich äußerliche Schwierigkeiten so schnell nicht mehr aus der Bahn. Meine Idee: Giert nicht nach Erfolg und Besitz. Beides verliert sehr früh an Zauber. Gönnt euch lieber den Luxus, authentisch zu sein. Sucht und nutzt die spirituelle Ader in euch. Denn davon lebt und ernährt mixing cialis and viagra sich die Seele. Lebenslang. Es zählt nicht, reich zu sein. Was wirklich zählt, ist materielle Unabhängigkeit. Zumindest für mich.

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