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Für Experten, Führungskräfte und Umsatz-, Verkaufs- und Vertriebsverantwortliche in Unternehmen mit engem Zielgruppenfokus

Gerhard J. Ernest

von Gerhard J. Ernest | 16.10.2013

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Sprich, damit ich dich sehen kann

Sprache beeinflusst Ihr Denken und Handeln. Allerdings auch den Erfolg in Beruf und Arbeitsverhältnis. Weiterhin bestimmen Sie mit Ihren Worten den Grad der Zufriedenheit Ihrer Kunden sowie den reibungslosen Alltag. Sie können mit den 26 Buchstaben des Alphabets tadeln, loben und gewinnbringend arbeiten. Vorausgesetzt, Sie sprechen weder verletzend, noch selbstgefällig. Kommunikationsspezialisten beziffern den gesamten Wortschatz der deutschen Sprache auf etwa 500.000 Wörter. Je nach Bildungsgrad und Geschick werden davon täglich etwa nur zwischen 2.000 und 4.000 Wörtern genutzt. Investieren Sie einige Minuten zum Nachdenken und Lesen, die Sie reich belohnen werden. Denn Sprache übt positive oder negative Macht auf Sie aus. Jetzt liegt es an Ihnen, den richtigen Ton zu treffen.

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Foto: © Ernest

26 Buchstaben, 24 Stunden, 365 Tage

Sie wollen beruflich und privat im wahrsten Sinne des Wortes „richtig verstanden“ werden, oder? Bestimmt erinnern Sie sich an Situationen, die Ihnen zeigten: Sprache ist ein Instrument. Sie können damit trösten, ärgern, belehren, verführen oder geschäftliche Zusammenhänge von A bis Z erläutern. George Walther, ein amerikanischer Unternehmensberater ist davon überzeugt: „Sag, was du meinst, und du bekommst, was du willst.“

Wünschen Sie auf Ihre Gesprächspartner positiv, aufmerksam und verständnisvoll und souverän zu wirken? Erkennen Sie rückblickend, dass Sie sich durch das ein oder andere emotionale Wortgefecht im falschen Licht präsentierten? Machen Sie sich bewusst, dass Ihnen Sprache einen reibungslosen, glücklichen Arbeitstag – aber auch das genaue Gegenteil, sprichwörtlich „die Hölle“ bescheren kann. „Durch Worte kann ein Mensch den anderen selig machen oder zur Verzweiflung treiben“ sinnierte Siegmund Freud. „Worte rufen Affekte hervor und sind das allgemeine Mittel zur Beeinflussung der Menschen untereinander“, erkannte Freud, der Begründer der Psychoanalyse, weiterhin.

7 Impulse, die zeigen: Worte schaffen Wirklichkeit

1. Prüfen Sie Ihre innere Haltung:

Begegnen Sie Ihren Mitmenschen ohne Vorurteile? Gerade bei Erstkontakten, hastig geführten Telefonaten oder schnell getippten E-Mail und SMS-Nachrichten bauen sich durch ungeschickte oder unüberlegte Worte gelegentlich Vorurteile auf.

Tipp: Vorverurteilen Sie andere nicht mit negativen Befürchtungen wie „… die ist aber schwer von Begriff“ oder „…der will sich sowieso nur kostenlos von mir beraten lassen.“ Innere Abwehr überträgt sich

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unbewusst.

2. Achten Sie auf Ihre Wahrnehmung:

Hören Sie Ihren Gesprächspartnern stets aufmerksam zu? Untersuchungen zeigten, dass wir Kommunikation auf unterschiedliche Weise wahrnehmen. So merkt sich der Mensch etwa nur 20 Prozent von dem was er hörte. Immerhin 30 Prozent speichert unser Gehirn Gesehenes. Bemerkenswert ist, dass wir uns an selbst gesprochene Worte in ca. 70 Prozent aller Fälle erinnern. Das Überraschende an den Studienerkenntnissen war: „Gefühlte“ Signale nehmen wir bis zu 90 Prozent wahr.

Tipp: Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl. Handeln und entscheiden Sie nicht ausschließlich nach Fakten. Verinnerlichen Sie sich bitte dazu auch diese drei Ansätze:

  • Gesagt ist noch nicht gehört.
  • Gehört ist noch nicht verstanden.
  • Verstanden ist noch nicht einverstanden.

Experten verweisen auf einen sehr engen Zusammenhang zwischen Kommunikation und Psychologie. Sprechen Sie beispielsweise mit einem Kunden, so erfolgt das auf zwei Ebenen. Auf der Inhaltsebene besprechen Sie rationale, somit sachliche Informationen. Emotionale, somit unbewusste oder bewusste Gefühle senden Sie auf der Beziehungsebene.

3. Vertrauen Sie sich selbst:

Wie oft gerät man in Versuchung, etwaiges mangelndes Selbstwertgefühl durch große Worte aufzupolieren. Wozu? Interessierte, aufmerksame Gesprächspartner durchschauen aufgesetzt oder einstudierte „Wortfassaden“ meist schnell. Übertriebenes Geltungsbedürfnis assoziiert beim Gegenüber meist Unsicherheit, Inkompetenz, Arroganz.

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Foto: © Ernest

Tipp: Vertrauen Sie darauf, dass Sie ein wertvoller Mensch sind. Sie werden auch ohne künstliche Inszenierung respektiert werden.

4. Passen Sie Ihre Formulierungen dem Gesprächspartner an:

Vermutlich gibt es nirgends so viele Missverständnisse wie in der Sprache. Trotzdem geht jeder von uns davon aus, oder hofft zumindest, sich klar und unmissverständlich auszudrücken. Schon Sokrates war sich der enormen Bedeutung der Sprache bewusst. So forderte der griechische Denker und Philosoph bereits vor Tausenden von Jahren „Sprich, damit ich dich sehe!“ Was das für den Alltag heißt? Setzen Sie alles daran, von Ihren Gesprächspartnern verstanden zu werden. Achten Sie besonders darauf, wenn Sie Fachwissen vermitteln. Erklären Sie Ihre Leistung und Behandlung jeweils so, dass bei Ihrem Gegenüber keine Fragezeichen auftauchen.

Tipp: Werfen Sie nicht mit Fachbegriffen um sich, sondern drücken Sie sich präzise aus. Sie werden wesentlich besser verstanden, wenn Sie sich sprachlich Ihrem Gesprächspartner

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anpassen. So signalisieren Sie dem Gegenüber unbewusst, ihn gleichwertig zu behandeln. Und, dass Sie ihn verstehen.

5. Hüten Sie sich vor selbst erfüllender Prophezeiung:

Bestimmt ärgern auch Sie sich manchmal über Dinge, die nicht geplant waren. Vielleicht haben Sie so manches, das Ihnen„passierte“, durch Ihr Denken oder Kraft Ihrer Worte magnetisch angezogen? Wohlgemerkt, das hat nichts mit Hexerei oder Wahrsagen zu tun. Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler und Soziologe definierte „Selbsterfüllende Prophezeiung“ als eine Annahme oder Voraussage, „die rein aus der Tatsache heraus, dass sie gemacht wurde, das angenommene, erwartete oder vorhergesagte Ergebnis zur Wirklichkeit werden lässt und so ihre eigene „Richtigkeit“ bestätigt.“

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Foto: © Ernest

Wissenschaftliche Experimente belegen, dass sich solche Vorhersagen auch erfüllen,wenn wir diese auf Mitmenschen projizieren. Angenommen, Sie sind der festen Überzeugung, dass Ihr Vermieter Sie bei der Nebenkostenabrechnung übervorteilt, kann sich das bestätigen.

Tipp: Kehren Sie die Kraft der Selbsterfüllenden Prophezeiung in positive Energie um! Beispielsweise im Falle von Umsatztief, Krankheit oder möglichem Ärger mit Ihrem Lebenspartner.

6. Sprechen Sie mit Älteren ehrlich und sensibel:

Menschen, jenseits von 60 Jahren aufwärts fühlen sich häufig diskriminiert. Einerseits fühlt sich diese Altersklasse durchschnittlich gefühlte 10 Jahre jünger, somit besonders von der Werbung und Medien unzutreffend dargestellt. Anderseits schreitet das Alter unaufhaltsam voran. Somit ergeben sich völlig neue Anforderungen an eine altersgerechte Sprache. Das gilt besonders für Berufe in Medizin, Pflege und Gesundheits-Prävention. Bestimmt haben auch Sie schon „Gespräche“ erlebt, die darin gipfelten, dass Pflegepersonal mit kindlichem Jargon einem älteren Menschen a là „na, wie geht es uns denn heute?“ begegneten. Was würden Sie sagen, wenn mit Ihnen oder einem Ihrer Nächsten dermaßen respektlos sprechen würde?

Tipp: Machen Sie sich im Gesprächen mit reifen Menschen immer bewusst, der Zahn der Zeit wird auch an Ihnen nagen! Achten Sie im Umgang mit Personen, die altersbedingte Gesundheitsprobleme haben, auf souveräne, wertschätzende Kommunikation. Hörverluste, beginnende oder fortschreitende Demenz oder die Einnahme von Medikamenten können das Sprechen mit diesen Menschen schwierig machen. Strahlen Sie deshalb Ruhe und Verständnis aus. Sprechen Sie immer positiv, bildhaft und leicht verständlich. Halten Sie dabei Blickkontakt. Vergewissern Sie sich im Einzelfall, ob man Sie richtig verstanden hat.

7. Verwenden Sie für Frauen und Männer unterschiedliche Argumente:

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Foto: © Ernest

Außer der werbetreibenden Industrie und der ständig wachsenden Anzahl an Werbekanälen beschäftigen sich auch immer mehr Kommunikations-Experten, Soziologen,und Gleichstellungsbeauftragte in (sozial-)politischen Gremien mit „Genderlinguistik.“ Man versteht die geschlechtsspezifischen Unterschiede einer frauen- und männergerechten Sprache. Es geht um konkrete Maßnahmen wie geschlechtergerechte Sprache, Regeln zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern. So manche Frau ärgert sich bei Personalbesprechungen, Rundbriefen & Co. über die männerlastige Sprache. Sie kennen Redewendungen wie „liebe Kollegen“ oder Stellenanzeigen, die an „sowohl als auch“ gerichtet sind. Entscheidend für Sie sind zwei Ansätze: Schriftliche Kommunikation in gedruckter oder digitaler Form. Und das Sprechen an sich. Wenn Sie sich näher dafür interessieren, finden Sie dazu weitere Informationen im Internet oder Büchereien. Wichtig zu wissen: Neurologen und Sprachwissenschaftler regen zur erfolgreicheren Ansprache die Verwendung geschlechtsspezifischer Wörter und Argumente an.

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